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Informationen zur freiwilligen Blauzungen-Impfung 2018


Wie im vergangenen Jahr empfehlen die Experten eindringlich empfängliche Tiere gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen. Wenden Sie sich an Ihren Hoftierarzt!



In Kürze werden hier aktualisierte Infos über den Papiermeldeweg für Blauzungen-Impfungen 2018 zur Verfügung gestellt!!


Download-Formblätter für Tierhalter zur Meldung der Blauzungen-Impfungen 2018 über den LKV

Vorankündigung:

In Kürze stellt der LKV Baden-Württemberg Tierhaltern bzw. den Tierärzten einen Bestellschein zur Bestellung von Impflisten für Rinderbetriebe zur Verfügung. Diese Impflisten werden nach Rücklauf durch den LKV in der HIT-Datenbank erfasst.

 

Weiterhin stehen noch die Einzeltier-Impflisten für Rinder und die Bestandsmeldebögen für Schafe und Ziegen wie im vergangenen Jahr zur Verfügung:

Meldebogen – Rinder Impfung Blauzungenkrankheit (BT) – Einzeltier (grüner Rahmen)

Meldebogen – Schafe und Ziegen Impfung Blauzungenkrankheit (BT) (lachsfarbener Rahmen)

 


Meldebögen Impfung Blauzungenkrankheit 2018 - Rinder -  sowie Ausfüllanleitung wir derzeit aktualisiert




Meldebogen Impfung Blauzungenkrankheit 2018 - Schafe und Ziegen -  sowie Ausfüllanleitung wird derzeit aktualisiert






In Kürze stehen hier aktualisierte Infos für Tierärzte zur Bestellung von Impflisten für Blauzungen-Impfungen 2018 über den LKV zur Verfügung



Informationen des Friedrich-Löffler-Institutes (FLI) zum Tierseuchengeschehen bei der Blauzungenkrankheit in Europa


FLI - Blauzungenkrankheit

Das FLI (Friedrich Löffler Institut) und die StIKo Vet (Ständige Impfkommission Veterinär) empfehlen aufgrund des Seuchengeschehens in Europa den Haltern von Rindern und kleinen Wiederkäuer die freiwillige Impfung gegen die Blauzungenkrankheit. Mit der Allgemeinverfügung des Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz (MLR) Baden-Württemberg (Zentralblatt Staatsanzeiger Nr. 1 vom 13. Januar 2017 wird den Tierärztinnen und Tierärzten genehmigt Impfungen bei empfänglichen Tieren gegen die Blauzungenkrankheit (BT), Serotypen (BTV4, BTV8) mit inaktivierten Impfstoffen im Jahr 2017 durchzuführen.


Tierhalter, die empfängliche Tiere (Rinder, Schafe, Ziegen, Gehegewild und Neuweltkameliden) halten, sollten sich möglichst umgehend an Ihre Hoftierärzte wenden, um abzustimmen welche Tierart und wieviele Tiere im Betrieb geimpft werden sollen. Der Tierarzt kann dann die entsprechenden Impfdosen bestellen und die Impfungen einplanen.
Über nachfolgenden Link finden Sie Informationen zur Abrechnung der Blauzungen-Impfung und dem für 2017 festgelegten Impfzuschuß der Tierseuchenkasse (TSK Ba-WÜ) sowie weitere Informationen zur Blauzungenkrankheit


Informationen zum Impfzuschuß der Tierseuchenklasse Ba-Wü

STUA Aulendorf: Informationen zur Blauzungenkrankheit






Informationen zur freiwilligen Blauzungen-Impfung 2016

(freiwilliges Verfahren)



Allgemeinverfügung des Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg über die Mitteilung der Impfung gegen Blauzungenkrankheit an die zuständige Behörde oder beauftragte Stelle


gemäß Allgemeinverfügung Staatsanzeiger Nr. 14 gilt

1. sind Tierhalter mit entsprechenden Tierbeständen (Rinder, Schafe, Ziegen) in Baden-Württemberg verpflichtet, die Impfungen gegen die Blauzungen-Krankheit innerhalb sieben Tagen nach der Durchführung der Impfungen in der HIT-Datenbank zu melden.

  

Für die drei Meldewege gilt daher folgendes:

  • Bei der Meldung über LKV-Meldebögen wird das Posteingangsdatum der Meldebögen beim LKV als Meldedatum festgehalten und die Impfdaten entsprechend in HIT eingestellt. Tierhalter sollten die Meldebögen daher umgehend nach der Impfung und dem Ausfüllen der Bögen per Post an den LKV senden.
  • Bei der Meldung in HIT durch den Hoftierarzt wird das Tagesdatum der Eingabe der Meldung der Blauzungen-Impfung in HIT abgespeichert. Daher sind die Meldungen entsprechend rechtzeitig vor Ablauf der Meldefrist in HIT zu erfassen.
  • Bei der Meldung in HIT durch den Tierhalter selbst wird das Tagesdatum der Eingabe der Meldung der Blauzungen-Impfung in HIT abgespeichert. Daher sind die Meldungen entsprechend rechtzeitig vor Ablauf der Meldefrist in HIT zu erfassen. 

2. sind Tierhalter, die andere empfängliche Tierarten halten (z.B. Neuweltkameliden und Gehegewild), verpflichtet die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit innerhalb von sieben Tagen an das zuständige Veterinäramt zu melden (nicht an den LKV!)

 

Dementsprechend finden die Tierhalter oder Tierärzte dieses Formular zur Meldung im Downloadbereich Tierkennzeichnung unter der Überschrift Blauzunge.

 

3. Die Erfassung der Impfungen in der HIT-Datenbank erfolgt auf der Grundlage der vom Tierarzt unterschriebenen Impflisten (aus HIT, LKV-Meldebögen)

 

Daraus folgt entsprechend:
Tierhalter sollten darauf achten, dass sie in jedem Falle eine Ausfertigung der vom Tierarzt unterschriebenen Impfliste auf dem Hof behalten. Im Falle der LKV-Meldebögen, falls vom Tierarzt keine Impfliste erstellt und unterschrieben wurde, unbedingt vor dem Versand der LKV-Meldebögen an den LKV - eine Kopie zur Aufbewahrung auf dem Betrieb-  anfertigen.

 

4. Weiterhin wurde festgelegt, dass die Impflisten oder Kopien der vom Tierarzt unterschriebenen LKV Meldebögen 5 Jahre im Betrieb aufzubewahren sind.





  • Expertinnen und Experten raten zur freiwilligen Schutzimpfung von Rindern und kleinen Wiederkäuern, da mit einer erneuten Einschleppung der Blauzungenkrankheit nach Süddeutschland zu rechnen ist
  • Die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg erstattet sämtliche Impfstoffkosten bei der Impfung von Rindern und Schafen
  • Abhängig von der Größe des Tierbestandes übernimmt das Land einen Teil ( bis zu 50%) der Verrichtungsgebühren (Impfgebühren)
  • Bei den Ziegen wird das Land die Impfstoffkosten vollständig tragen
  • Impfungen können voraussichtlich ab Mitte April 2016 beginnen

Die Hoftierärzte bestellen den Impfstoff direkt bei den Herstellern. Die Abrechnung der Impfstoffkosten erfolgt durch die Hersteller direkt über die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg. Impfwillige Tierhalter wurden bereits zur umgehenden Kontaktaufnahme mit dem Hoftierarzt gebeten.



Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Text:


Im Jahr 2016 wird die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit in Deutschland wieder als freiwilliges Verfahren durchgeführt. Bitte informieren Sie sich zusätzlich aus den MLR Pressemitteilungen und den Infoblättern des FLI.
Eine Impfung der Tierbestände gegen die Blauzungenkrankheit ist auch im Jahr 2016 und den Folgejahren dringend notwendig. Eine Impfung stellt den einzigen wirksamen Schutz vor der Erkrankung dar.

 

Um von den Tierhaltern hohen wirtschaftlichen Schaden abzuwenden und den Tieren Schmerzen und Leiden zu ersparen, wird in Baden-Württemberg eine freiwillige Impfung gegen die Blauzungenkrankheit durchgeführt.

 

Zur Ermittlung der benötigten Impfstoffmenge sollten sich alle Tierhalter, die ihre Rinder, Schafe oder Ziegen gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen wollen, bereits mit ihrem Hoftierarzt in Verbindung gesetzt haben, um ihm die Anzahl der zu impfenden Tiere mitzuteilen. Sollte das im Einzelfall noch nicht geschehen sein, wenden sich die Tierhalter dennoch an den Hoftierarzt, um zu klären, ob noch Impfstoff nachgeordert werden kann. Die Tierärzte bestellen den Impfstoff direkt bei den Herstellern und die Hersteller rechnen die Impfstoffkosten mit der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg ab.

 

Eintrag der Impfungen in die Zentrale Datenbank HI-Tier

Die Impfungen müssen in der Zentralen Datenbank HI-Tier eingetragen werden. Dafür stehen drei Meldewege zur Verfügung. Diese Meldewege werden im nachfolgenden Dokument beschrieben.




Hintergrundinformationen:

Die Blauzungenkrankheit ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung der Wiederkäuer, die mit Fieber und Ödemen infolge Gefäßschädigungen verbunden sein kann. Ihr Verlauf kann mild bis sehr stark sein. Im Jahr 2016 ist die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit freiwillig.

 

Die Übertragung der virusbedingten Tierseuche erfolgt ausschließlich über Stechmücken (so genannte Gnitzen), nicht von Tier zu Tier. Die Krankheit ist seit langem in wärmeren Regionen (Mittelmeerraum, Afrika) bekannt und befällt dort insbesondere Schafe und zum Teil auch Rinder. Das Virus ist für den Menschen nicht ansteckend, eine Gesundheitsgefährdung besteht deshalb nicht. Fleisch- und Milchprodukte können ohne Bedenken verzehrt werden.



STUA - Fachliche Information zur Blauzungenkrankheit (Juli 2016)