Aktueller Stand: 19.12.2015



Damit Krankheiten erst gar nicht entstehen!

Auswahlmöglichkeit im Menüpunkt Eutergesundheit

Gesunde, leistungsfähige Tiere sind die Grundvoraussetzung für den Betriebserfolg und für hochwertige Nahrungsmittel. Damit die Tiere möglichst selten erkanken, müssen das Herdenmanagement und die tierärztliche Bestandsbetreuung stimmen. Die hierfür nötigen Daten liefert das Gsundheitsmonitoring Rind BW.

In einem Artikel vom 19.12.2015 in der Badischen Bauernzeitung schildert Klaus Drössler den aktuellen Stand.


 

 



Aktueller Stand: 13.02.2015



Informationsveranstaltungen RDV4Vet für Tierärzte


Im Rahmen des Gesundheitsmonitoring Rind BW wurde für die tierärztliche Bestandsbetreuung das Online-Programm RDV4Vet entwickelt. Der LKV Baden-Württemberg möchte Tierärzten, in Abstimmung mit der LTK und dem bpt, dieses Programm ausführlich vorstellen.

In den kommenden Wochen finden an folgenden Orten Veranstaltungen statt, zu denen wir Sie einladen:


Termin und Uhrzeit

Schulungsort

18. November 2014, 13:30 Uhr

Gaildorf

26. November 2014, 13:30 Uhr

Niederstetten

28. November 2014, 13:30 Uhr

Emmendingen

02. Dezember 2014, 13:30 Uhr

Giengen

05. und 12. Dezember 2014, 13:30 Uhr

Donaueschingen

09. Dezember 2014, 13:30 Uhr

Stockach

26. Februar 2015, 13:30 Uhr

Schwäbisch Gmünd


An diesem Nachmittag lernen Sie das RDV4Vet ausführlich kennen und haben die Möglichkeit das Online-Programm zu testen. Wir sind davon überzeugt, dass RDV4Vet ein leicht zu bedienendes, effektives Werkzeug für die tierärztliche Bestandsbetreuung ist.

Bei Interesse an einer Teilnahme melden Sie sich bitte per Email an gmon@lkvbw.de an oder sprechen Sie mit einem unserer LKV-Berater.




Aktueller Stand: 08. Juli 2014



Mit Tiergesundheit punkten


Mit Tiergesundheit punkten – das Gesundheitsmonitoring Rind ist für Elite das Magazin für Milcherzeuger ein Thema

Im Kommentar der Elite 4/2014 bricht Christine Stöcker von der Elite-Redaktion eine Lanze für das Gesundheitsmonitoring Rind. Gesunde, langlebige und unauffällige Kühe wünscht sich jeder Milchviehhalter. Offensichtliche Fehler sind schnell auszuräumen. Um stille Reserven zu finden, werden alle Milchviehhalter aufgefordert, an einem Gesundheitsmonitoring teilzunehmen. Auf den Seiten 23 bis 25 werden die verschiedenen Gesundheitsprojekte in Deutschland aufgeführt.

Wie der Auflistung zu entnehmen ist, spielt dabei das Gesundheitsmonitoring Rind BW mit den meisten teilnehmenden Betrieben und Tierärzten innerhalb Deutschlands eine wichtige Rolle.

Lesen Sie mehr dazu in der Elite, Magazin für Milcherzeuger 4/2014.





Aktueller Stand: 12. Juni 2014



 1000 LKV Mitgliedsbetriebe im Gesundheitsmonitoring Rind BW


Vor etwas mehr als 3 Jahren hat der LKV das Gesundheitsmonitoring Rind in Baden-Württemberg gestartet. Jetzt wurde ein wichtiges Etappenziel erreicht. Der 1000. LKV Mitgliedsbetrieb hat seine Teilnahmeerklärung an GMON Rind Baden-Württemberg unterzeichnet. Mittlerweile nehmen 1001 Milchviehbetriebe mit über 60 000 Kühen und 160 Tierarztpraxen teil. Die Daten aus der Milchleistungsprüfung werden um die Daten zur Tiergesundheit ergänzt und stehen dem Betriebsleiter, Hoftierarzt und LKV-Mitarbeiter zur frühzeitigen Information und Intervention zur Verfügung. Die enge Zusammenarbeit wird von allen Beteiligten als sehr positiv angesehen. Sehr gerne begrüßen wir weitere Milchviehhalter und Tierärzte im Gesundheitsmonitoring Rind Baden-Württemberg. 





Aktueller Stand: 29. April 2014



Workshops für Mitgliedsbetriebe erfolgreich


Von Ende Februar bis Anfang April veranstaltete der LKV für Mitgliedsbetriebe Workshops zu den Themen Euter- und Klauengesundheit. Das Angebot stieß auf großes Interesse bei den Mitgliedern. Insgesamt besuchten mehr als 150 Landwirte die 8 Veranstaltungen im Raum Südwürttemberg und Südbaden. Die Zahl der Teilnehmer war auf maximal 20 Personen beschränkt worden. Für den theoretischen Teil am Vormittag konnten als Referenten Herr Wasmer und Herr Dr. Siepelmeyer, beides Tierärzte aus dem Bereich Milchvieh und Herrn Kösler, ein professioneller Klauenpfleger, gewonnen werden.

Die Tierärzte verdeutlichten in ihren Vorträgen zur Eutergesundheit die enorme Wichtigkeit der Datendokumentation. Die vorhandenen MLP- und Diagnosedaten bieten die besten Voraussetzungen um mit konkreten Kennzahlen in diesem Bereich arbeiten zu können und so die Eutergesundheit der Herde und der Einzeltiere im Auge zu behalten. Veränderungen können schneller wahrgenommen werden und ggf. Maßnahmen ergriffen werden. Beide Tierärzte verdeutlichten, dass die Trockenstehperiode für die gute Eutergesundheit des Tieres von größter Bedeutung ist und hier das Management durch den Betrieb unbedingt gut funktionieren muss.

Dass eine gesunde Klaue von mehreren voneinander abhängigen Faktoren beeinflusst wird, erklärte Herr Kösler. Neben der regelmäßigen Klauenpflege und der richtigen, durch die Anatomie der Klaue bedingten Schnitttechnik, haben auch Haltung und Fütterung großen Einfluss auf die Klauengesundheit. In seinem Vortrag verdeutlichte Herr Kösler den Teilnehmern, auf welche Faktoren es beim Stallbau in Bezug auf Bodenbeschaffenheit, Liegeboxen und Klima seiner Ansicht besonders ankommt. Weiter erklärte er, dass schnelle Futterwechsel unbedingt zu vermeiden sind.

Die Vorträge begeisterten die Teilnehmer durch den sehr engen Praxisbezug und regten die Teilnehmer zu intensiven Diskussionen untereinander und mit den Referenten an. Erleichtert wurden die Gespräche durchaus auch durch den kleingehaltenen Teilnehmerkreis von max. 20 Teilnehmern pro Veranstaltung.

Am Nachmittag wurden die vormittags in der Theorie erarbeiteten Punkte zusammen mit den Referenten auf einem Mitgliedsbetrieb vor Ort besprochen. Die Themen Eutergesundheit und Klauengesundheit können und dürfen nicht isoliert betrachtet werden und so wurden u.a. auch die Aspekte der Aufzucht, Haltung, Fütterung und des Stallbaus in den Betrieben diskutiert.

Die Betriebsleiter waren gegenüber den Seminarteilnehmern sehr offen und zeigten auch großes Interesse für die Anregungen, die aus dem Teilnehmerkreis kamen.

Landwirte, Referenten und Praxisbetriebe waren von den angebotenen Workshops begeistert.

Der LKV plant im Herbst / Winter 2014 / 2015 wieder eine solche Veranstaltungsreihe. Weitere Themen aus dem Bereich Tiergesundheit stehen dann auf der Tagesordnung. Die intensive Zusammenarbeit mit der Tierärzteschaft wird fortgesetzt.



Bild 1: Vortrag Herr Wasmer (TA) aus Ühlingen beim Workshop Eutergesundheit am 14. März 2014 in Titisee-Neustadt

Bild 1: Vortrag Herr Wasmer (TA) aus Ühlingen beim Workshop Eutergesundheit am 14. März 2014 in Titisee-Neustadt



Bild 2: Diskussion der Teilnehmer am Nachmittag beim Workshop Eutergesundheit am 02. April 2014 in Grafenhausen

Bild 2: Diskussion der Teilnehmer am Nachmittag beim Workshop Eutergesundheit am 02. April 2014 in Grafenhausen



Bild 3: Vorstellung Praxisbetrieb am Nachmittag beim Workshop Eutergesundheit am 27. Februar 2014 in St. Georgen

Bild 3: Vorstellung Praxisbetrieb am Nachmittag beim Workshop Eutergesundheit am 27. Februar 2014 in St. Georgen



Bild 4: Messung Liegeboxen auf dem Praxisbetrieb durch Herrn Kösler beim Workshop Klauengesundheit am 03. April 2014 in Kißlegg

Bild 4: Messung Liegeboxen auf dem Praxisbetrieb durch Herrn Kösler beim Workshop Klauengesundheit am 03. April 2014 in Kißlegg



Bild 5: Diskussion der Teilnehmer mit Herr Kösler auf dem Praxisbetrieb beim Workshop Klauengesundheit am 03. April 2014 in Kißlegg

Bild 5: Diskussion der Teilnehmer mit Herr Kösler auf dem Praxisbetrieb beim Workshop Klauengesundheit am 03. April 2014 in Kißlegg





Aktueller Stand: 02. Januar 2014



Gesundheitsmonitoring Rind BW: neuer Videobericht


Im Dezember 2013 wurde auf dem Bläselehof der Familie Stritt in Grafenhausen in Zusammenarbeit mit dem Tierarzt Thomas Wasmer und dem LKV BW ein Bericht zum Gesundheitsmonitoring Rind in Baden-Württemberg gedreht.

Tierarzt, LKV und Betrieb arbeiten eng zusammen, um die Tiergesundheit immer im Auge zu behalten. Durch die Verknüpfung von Daten aus der Milchleistungsprüfung und Daten zur Tiergesundheit werden beste Voraussetzungen für ein optimales Herdenmanagement geschaffen.

 

Hier sehen Sie das Video:

Teil 1:

Tiergesundheit aktuell: Gesundheitsmonitoring Rind in Baden-Württemberg I

Teil 2:

Tiergesundheit aktuell: Gesundheitsmonitoring Rind in Baden-Württemberg II





Aktueller Stand: 13. August 2013



Die neuen Zuchtwerte sind da


Erstmalig werden in Deutschland Gesundheitszuchtwerte von Fleckvieh- und Braunviehbullen veröffentlicht.

Die Daten stammen aus Österreich und aus dem Projekt GMON Rind BW des LKV Baden-Württemberg. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.





Aktueller Stand: 12. August 2013


Zuchtwertschätzung: erstmals Tiergesundheitsdaten aus Baden-Württemberg berücksichtigt


Im Projekt Gesundheitsmonitoring Rind BW ist es durch die gute und enge Zusammenarbeit von Hoftierärzten, Milchviehhaltern und LKV gelungen, eine solide Basis von Tiergesundheitsdaten in ausreichender Menge zu schaffen. Dies ermöglicht, dass sich Baden-Württemberg jetzt auch an der länderübergreifenden Zuchtwertschätzung für Gesundheitsmerkmale beteiligen kann.

Im August werden zum ersten Mal in Deutschland Gesundheitszuchtwerte für die Einzelmerkmale Mastitis, frühe Fruchtbarkeitsstörungen und Milchfieber für Fleckvieh- und Braunviehbesamungsbullen veröffentlicht.

Lesen Sie mehr zur Zuchtwertschätzung von Gesundheitsmerkmalen basierend auf Daten aus Österreich und Baden-Württemberg in den landwirtschaftlichen Wochenblättern.


Gmon Presse




Aktueller Stand: 05. August 2013


Presseartikel


In den neuesten Ausgaben der landwirtschaftlichen Wochenblätter ist ein Bericht zum praktischen Nutzen von GMON Rind BW aus Sicht des Landwirtes und des Hoftierarztes eines ldw. Betriebes im Hochschwarzwald zu finden.

Zu den Artikeln


Gmon Presse




Aktueller Stand: 01. August 2013


GMON BW: 900 Betriebe

 

In den letzten Monaten konnten weitere Betriebe für die Teilnahme am Gesundheitsmonitoring gewonnen werden. Mittlerweile sind knapp 900 LKV-Mitgliedsbetriebe beteiligt. Auch das Interesse seitens der Tierärzteschaft ist ungebrochen: Hier konnten Anfang August 150 teilnehmende Nutztierpraxen gezählt werden.

Seit dem Start der Diagnoseerfassung im Februar 2011 konnten bis Mitte des Jahres 2013 mehr als 150.000 Diagnosen bei über 100.000 Kühen erfasst werden.




Aktueller Stand: 15. Juni 2013


Mastitiserregermonitoring - geändertes Erregerspektrum


Ende April 2013 endete die einjährige kostenlose Phase des Mastitiserregermonitorings. Seit Anfang Mai 2013 haben die Landwirte die Möglichkeit, die Untersuchung ihrer Tankmilch kostenpflichtig für ein weiteres Jahr vom Milchprüfring Baden-Württemberg e.V. untersuchen zu lassen. Dieses Angebot nutzen derzeit 141 Betriebe.

Geändert wurde das Spektrum der zu untersuchenden Erreger. Der monatliche Ergebnisbericht enthält nicht mehr den gering auftretenden Erreger Mycoplasma bovis. Stattdessen wird die Tankmilchprobe neben Staphylococcus aureus, Staphylococcus aureus Genotyp B und Strepptococcus agalactiae zusätzlich auf Coliforme Keime und Hefen untersucht.

Coliforme Keime sind Umweltkeime und verursachen Colimastitiden, die durch dauerhaftes Verbleiben des Erregers im Euter schon in der Frühlaktation auftreten können. Diese Art der Mastitis ist schwierig zu therapieren.

Hefemastitiden entstehen u.a. durch mangelnde Melkhygiene. Kühe, die mit Hefen infiziert sind, scheiden diesen Erreger über Monate hinweg aus. Eine Behandlung mit Antibiotika ist in diesem Fall nicht indiziert, dadurch verschlimmert sich die Infektion sogar.


Abbildung: Geändertes Erregerspektrum im Ergebnisbericht

Abbildung: Geändertes Erregerspektrum im Ergebnisbericht




Aktueller Stand: 05. Februar 2013


Erweiterter Ergebnisbericht ab Januar 2013


Der Milchprüfring Baden-Württemberg e.V. hat im ersten Monat des Jahres Tankmilchproben von 694 teilnehmenden GMON-Betrieben im Rahmen des Projektes Mastitiserreger-Monitoring untersucht.

Mit den Januarergebnissen erhalten die Teilnehmer einen erweiterten Ergebnisbericht. Dort finden sie neben Streptococcus agalactiae und Mycoplasma bovis zusätzlich die genaue Unterscheidung zwischen Staphylococcus aureus und Staphylococcus aureus Genotyp B. Speziell der Erreger Staphylococcus aureus Genotyp B ist von besonderer Bedeutung, da er sich schnell in der Herde ausbreitet und oft schwierig zu behandeln ist.

Bei der bakteriologischen Untersuchung kann Staphylococcus aureus nachgewiesen werden, jedoch ist bei dieser Untersuchungsart keine Differenzierung des genauen Erregertyps möglich. Nur mittels PCR-Untersuchung ist diese Unterscheidung der Typen erreichbar.


Abbildung: Erweiterter Ergebnisbericht Mastitiserreger-Monitoring

Abbildung: Erweiterter Ergebnisbericht Mastitiserreger-Monitoring

 

Interessierte Betriebe und Tierärzte können jederzeit in das Gesundheitsmonitoring Rind BW einsteigen und dadurch am Mastitiserreger-Monitoring teilnehmen.





Aktueller Stand: 30. Januar 2013


GMON BW: 800 Betriebe

 

Das Interesse am Gesundheitsmonitoring Rind BW ist auf allen Seiten weiter ungebrochen groß. In Baden-Württemberg nehmen am Projekt zur Verbesserung der Tiergesundheit im Rinderbereich aktuell über 800 LKV-Mitgliedsbetriebe und 140 Nutztierpraxen teil. Seit Beginn der Datenerfassung konnten bereits mehr als 85.000 Diagnosen auf den teilnehmenden Betrieben erhoben werden.


GMON BW: Daten zur Klauengesundheit werden integriert

 

Die Befunddaten der professionellen Klauenpflege stellen eine weitere wichtige Datenquelle für das Gesundheitsmonitoring Rind BW dar. Seit Herbst 2012 können deshalb auch diese Daten in das System integriert werden.

Viele professionelle Klauenpfleger erfassen Klauenbefunddaten mittels Laptop und entsprechender Software nach dem einheitlichen DLG-Diagnoseschlüssel. Dafür wurde eine Datenschnittstelle eingerichtet, um die Daten zur Klauengesundheit in das EDV-System des LKV BW zu übernehmen. Voraussetzung für den elektronischen Datenaustausch ist aber auch hier die Einverständniserklärung des MLP-Mitgliedes.

Dem Betriebsleiter stehen dadurch in der Onlineanwendung RDV4M neben den MLP-Daten und den Diagnosen der Tierärzte auch Klauenbefunddaten zur Verfügung.

 

Hierzu sind verschiedene Artikel erschienen.


GMON - Presse



 

Aktueller Stand: 3. Januar 2013


GMON BW: Erster Testlauf einer Zuchtwertschätzung für Gesundheitsmerkmale

 

Im Rahmen eines ersten Testlaufs für eine Zuchtwertschätzung wurden im Herbst 80.000 Daten aus dem Gesundheitsmonitoring Rind BW anonymisiert an die Zuchtwertschätz-
stelle für Rinder in Baden-Württemberg beim Landesamt für Geoinformation und Land-
entwicklung (LGL) in Kornwestheim abgegeben.

Die ersten Ergebnisse aus diesem Testlauf zur Zuchtwertschätzung von Gesundheits-
merkmalen in Baden-Württemberg liegen nun vor und sind sehr vielversprechend.




 

Aktueller Stand: 12. Dezember 2012


Vor 2 Jahren wurde das Projekt Gesundheitsmonitoring Rind in Baden-Württemberg gestartet und die Resonanz von Seiten der Tierärzte und Landwirte ist weiterhin gut. Mit Stand 12. Dezember 2012 nehmen 11,7 % der MLP-Betriebe (764) und 28,0 % der Tierarztpraxen (139) im Land am Projekt teil. Die erfassten Diagnosen sind im Online-Programm RDV4M bei der Kuh gespeichert und einsehbar. Ausführliche Berichte wird es ab Frühjahr 2013 geben.

 

Häufige Diagnosen

Bisher konnten mehr als 80.000 Diagnosen erfasst werden. Die Schwerpunkte der erfassten Diagnosen liegen vor allem in den Bereichen Fruchtbarkeit, Eutergesundheit, Stoffwechsel und Klauengesundheit (siehe Abbildung 1).

 


Abbildung 1: Anteile nach Diagnosegruppen in Prozent (LKV BW 2012)

Abbildung 1: Anteile nach Diagnosegruppen in Prozent (LKV BW 2012)


 

Auswertungen der ersten Diagnosedaten (Dr. Hamann, LGL)

Im Herbst dieses Jahres wurden die Diagnosedaten aus dem Gesundheitsmonitoring Rind BW anonymisiert an die Zuchtwertschätzstelle des Landes Baden-Württembergs beim Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung (LGL) in Kornwestheim abgegeben. Insgesamt konnten rund 70.000 Diagnosen von männlichen und weiblichen Tieren durch den LKV für erste Tests und Auswertungen zur Verfügung gestellt werden Die Daten wurden hinsichtlich ihrer Qualität, Vollständigkeit und Plausibilität geprüft.

Schließlich wurden 60.349 Diagnosen in den Berechnungen berücksichtigt, die von insgesamt 24.988 weiblichen Tieren stammen.

 

Gesundheitszuchtwerte in Österreich

Seit Dezember 2010 gibt es für die vier Gesundheitsmerkmale Mastitis, frühe Fruchtbarkeitsstörungen, Milchfieber und Zysten in Österreich offizielle Zuchtwerte für KB-Bullen. Die Zuchtwertschätzstelle Baden-Württemberg hat sich bei der Datenprüfung und den ersten Auswertungen an dem österreichischen Verfahren orientiert.

 

Baden-Württemberg: Aktuelle Auswertung

Erste Auswertungen der Diagnosedaten durch das LGL zeigen, dass Erstlingskühe während ihrer Laktation mit den vier Merkmalen deutlich geringere Probleme haben und diese erst bei Mehrlingskühen vermehrt auftreten. Die meisten Probleme haben die Kühe mit der Mastitis. Im Stall erkranken fast 5 % aller Erstlingskühe und sogar jede 9 % aller Mehrlingskühe an Mastitis. Zysten kommen verglichen mit Mastitiden nicht so häufig vor. Wobei sich die Häufigkeit von Zystenerkrankungen von erstlaktierenden zu höherlaktierenden nahezu verdoppelt. Milchfieber ist bekanntermaßen ein Phänomen von Mehrlingskühen. Unter dem Merkmal frühe Fruchtbarkeitsstörungen sind folgende Diagnosen zusammengefasst: Gebärmutterentzündungen, Nachgeburtsverhalten und puerperale Erkrankungen im Zeitraum bis 30 Tage nach der Abkalbung (siehe Abbildung 2).


Abbildung 2: Erkrankungsfrequenz von Kühen der Rasse Fleckvieh, Deutsch-Holstein und Braunvieh (LGL, 2012)

Abbildung 2: Erkrankungsfrequenz von Kühen der Rasse Fleckvieh, Deutsch-Holstein und Braunvieh (LGL, 2012)

 

Die ersten Ergebnisse aus Baden-Württemberg zeigen eine gute Übereinstimmung mit den Resultaten aus Österreich.

Die Auswertungen belegen, dass die Daten des Gesundheitsmonitorings Rind BW eine sehr gute Grundlage für ausführliche Berichte im webbasierten RDV4M darstellen. Eine Zuchtwertschätzung für Gesundheitsmerkmale von Besamungsbullen aus Baden-Württemberg ist in greifbare Nähe gerückt.



 

Aktueller Stand: 25. Juli 2012


Im Mai 2010 wurde das Gemeinschaftsprojekt Gesundheitsmonitoring Rind BW (GMON BW) gestartet, mittlerweile nehmen 664 MLP-Betriebe und 120 Tierarztpraxen teil. Jede Woche kommen auf Betriebs- und Tierarztseite neue Teilnehmer hinzu.

 

Diagnosen im Online-Herdenmanagementprogramm RDV4M

Seit Februar 2011 werden durch Zuchtwarte erfasste einzeltierbezogene Diagnosen im Online-Herdenmanagementprogramm RDV4M für das Einzeltier dargestellt. Die weiteren Möglichkeiten der Diagnosenauswertung werden aktuell auf Herden- und Einzeltierebene im RDV4M programmiert und stehen voraussichtlich im letzten Quartal 2012 zur Verfügung.


Aktionen Und Beobachtungen

Abbildung 1: RDV4M Aktionen und Beobachtungen mit Diagnosen



Mehr als 55.000 Diagnosen erfasst

Mittlerweile konnten über 55.000 Diagnosen  erfasst werden. Auf den teilnehmenden Betrieben stehen insgesamt 82.516 Rinder, davon sind 38.676 MLP-Kühe. Eine erste Auswertung der Diagnosen von Betrieben mit lückenloser Datenerfassung über ein Jahr zeigt, dass Fortpflanzungsstörung mit 27 % und Eutererkrankungen mit 24 % den größten Anteil der Erkrankungen von Rindern ausmachen. Diese Ergebnisse werden auch durch die Angaben zu den Abgangsursachen der Kühe unter Leistungsprüfung beim LKV BW bestätigt.


Neue Gesundheitberichte


Neue Gesundheitsberichte

Ergebnisberichte für die Komplexe Eutergesundheit, Fruchtbarkeit und Stoffwechsel werden entwickelt. Wichtige Kennzahlen für das betriebliche Herdenmanagement und die tierärztliche Bestandsbetreuung sind darin berücksichtigt. Die Ergebnisse der Betriebe werden anhand dieser Kennzahlen bewertet und zur schnelleren Übersicht farblich mit einem Ampelsystem gekennzeichnet. Anfang 2013 steht den GMON-Betrieben und nach deren Einwilligung auch dem Hoftierarzt der Bericht Eutergesundheit online zur Verfügung.


Kennzahlen
Ausheilungsgrad in der Trockenstehperiode
Neuentzündungen in der Trockenstehperiode
Eutergesundheit der Färsen
Einfluss auf die Tankzellzahl
Milchverlust pro Tag

Tabelle 1: Auszug Kennzahlen aus Bericht Eutergesundheit



Mastitiserreger-Monitoring mittels PCR

GMON-Betriebe haben seit Januar 2012 die Möglichkeit kostenlos am Praxistest Mastitiserreger-Monitoring mittels PCR-Untersuchung teilzunehmen. Hierbei wird einmal pro Monat die Tankmilch im Labor des Milchprüfring Baden-Württemberg e.V. auf 3 kuhassoziierten Mastitiserreger (Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae und Mycoplasma bovis) untersucht. Die Berichte mit den Untersuchungsergebnisse werden den teilnehmenden Betrieben, deren Hoftierärzten und bei Einwilligung des Landwirtes dem Eutergesundheitsdienst Baden-Württemberg zugesandt. Im Juli nahmen insgesamt 641 Betriebe dieses zusätzliche Angebot in Anspruch.


Auszug Ergebnisbericht  Mastitiserreger-Monitoring

Abbildung 2: Auszug Ergebnisbericht  Mastitiserreger-Monitoring


Im Juni konnten 594 Tankmilchuntersuchungen ausgewertet werden. Bei 6,4 % der untersuchten Proben wurde Staphylococcus aureus Genotyp B nachgewiesen. Ebenfalls bei 6,4 % der untersuchten Proben trat Streptococcus agalactiae (Gelber Galt) auf. Mycoplasma bovis kommt selten vor und wurde im Juni nur bei 4 Proben (0,68%) mit dem PCR-Verfahren nachgewiesen.

Interessierte Betriebe und Tierärzte können jederzeit in das Gesundheitsmonitoring Rind BW einsteigen und an dem Praxistest teilnehmen.





Aktueller Stand: 14. Dezember 2011



GMON: Zusätzliche Tankmilchuntersuchung ab 2012


Die an GMON BW teilnehmenden Betrieben bekommen durch den Milchprüfring Baden-Württemberg die Möglichkeit, einmal pro Monat ihre Sammelmilch zusätzlich auf drei verschiedene Mastitiserreger untersuchen zu lassen. Staphylococcus aureus, Streptococcus agalactiae und Mycoplasma bovis können im Labor mit Hilfe der PathoProofTM Mastitis-PCR-Technik schnell und hoch empfindlich nachgewiesen werden.

Der Praxistest startet am 01. Januar 2012 und ist im ersten Jahr für GMON-Betriebe und teilnehmende Tierärzte kostenlos und freiwillig. Innerhalb dieses Jahres soll die Praxistauglichkeit des Untersuchungsverfahrens und der Ergebnisse für landwirtschaftliche Betriebe und für die tierärztliche Bestandsbetreuung getestet und überprüft werden. Der Betrieb erteilt sein Einverständnis zur Teilnahme am Praxistest Mastitiserreger-Monitoring durch die Angabe der Molkerei und der Liefernummer.

Der Milchprüfring Baden-Württemberg e.V. übermittelt die Untersuchungsergebnisse an den LKV, dort werden die Daten aufbereitet und an die Betriebe und den benannten Hoftierarzt weitergeleitet. Der Datenschutz ist jederzeit gewährleistet.

Erste Papierberichte werden aktuell entwickelt und im I. Quartal 2012 bereitgestellt.

Die Ergebnisse aus diesen Untersuchungen sind als Indikatoren für die Eutergesundheit der Herde zu sehen und ersetzen nicht die bakteriologischen Untersuchungen auf Einzeltierebene.

 

Weitere Informationen können Sie dem Informationsflyer entnehmen.





Stand: 24. Mai 2011


Erste Diagnosen im RDV4M einsehbar


Aktuell beteiligen sich an dem Gemeinschaftsprojekt Gesundheitsmonitoring Rind BW etwa 80 Tierarztpraxen und 310 Betriebe. Wöchentlich werden es mehr Teilnehmer.

Seit Mitte Februar 2011 erfassen Zuchtwarte bei den regelmäßigen Besuchen auf teilnehmenden Betrieben im Rahmen des Projektes die einzeltierbezogenen Diagnosecodes von den Arzneimittelanwendungs- und Abgabebelegen. Seit April diesen Jahres sind nun das Datum und die dazugehörigen Diagnosen im Online-Herdenmanagementprogramm RDV4M im Tiermodul unter ‚Aktionen und Beobachtungen’ durch den Betriebsleiter einsehbar. Diese RDV4M-Anwendung gibt eine hervorragende, schnelle Übersicht über den Leistungs- und Gesundheitsstatus eines Tieres. Ursachen gesundheitlicher Probleme lassen sich gegebenenfalls leichter erkennen und beheben.

Verschiedene Papierberichte mit Auswertungen zur Tiergesundheit werden in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit Praktikern erarbeitet. Erste Berichte sollen im Herbst 2011 verfügbar sein. Ebenfalls wird das RDV4M in den kommenden Monaten durch ein weiteres spezielles Modul zur Tiergesundheit weiter ausgebaut. Für Betriebe ist die Nutzung des RDV4M jedoch keine Voraussetzung für die Projektteilnahme.



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