Ab dem 01.04.2008 enthalten alle Tierdaten aktualisierte Zuchtwerte.
Nach der nun endgültig vorliegenden amtlichen Statistik lag der Milcherzeugerpreis 2007 im Mittel bei 33,46 Ct/kg.
Die Milchanlieferungen an die deutschen Molkereien haben saisonal weiter zugenommen und liegen in der ersten Märzwoche um 3,5 Prozent über Vorjahr. Obwohl sich deutliche Quotenüberschreitungen abzeichnen, ist kaum eine Tendenz zur Abschwächung des Wachstums zu erkennen. Teilweise wird so viel Milch angeliefert wie zur Saisonspitze im Mai 2007.
Die Nachfrage nach Konsummilch und sonstigen Produkten des weißen Sortiments verlief vor Ostern rege, wenngleich witterungsbedingte Impulse ausgeblieben sind.
Die Milchquote wird in der EU im April um 2 Prozent angehoben. Dies hat der EU-Agrarministerrat am heutigen Montag in Brüssel beschlossen. Die steigende Nachfrage nach Milchprodukten in Russland und Asien erlaube einen solchen Schritt, erklärte die EU-Kommission. Die Niederlande und Polen hatten sogar eine 5-prozentige Ausdehnung der Milchmenge gefordert, um zusätzliche Absatzpotenziale nutzen zu können. Deutschland und Österreich stimmten gegen die Quotenerhöhung. "Das ist zum jetzigen Zeitpunkt ein falsches Signal für die Milchbauern", erklärte Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer. Er wies auf die fallenden Preise für Magermilchpulver und Butter hin. Deutschland, Österreich und Frankreich fordern zusätzliche Hilfen für Milcherzeuger in Berggebieten, die nur zusammen mit dem Health Check beschlossen werden könnten. Der Europäische Milchindustrieverband geht davon aus, dass von den zusätzlichen 2,84 Mio. t Quote nur rund die Hälfte genutzt wird.
Deutscher Fachverlag GmbH

Der LKV setzt seine Informationsveranstaltungen zum Rinderdatenverbund (RDV4M) fort.
Folgende Veranstaltungen sind geplant:

12.02.2008   78073 Bad Dürrheim-Oberbaldingen  20 Uhr
12.02.2008   74670 Forchtenberg-Sindringen  20 Uhr
13.02.2008   73575 Leinzell-Mulfingen  20 Uhr
14.02.2008   73540 Heubach-Buch  20 Uhr

19.02.2008   88213 Bavendorf  20 Uhr
20.02.2008   88356 Ostrach  20 Uhr
21.02.2008   88353 Kisslegg  20 Uhr

26.02.2008   73457 Essingen-Forst  20 Uhr
26.02.2008   72336 Balingen  20 Uhr
27.02.2008   73432 Aalen-Arlesberg  20 Uhr
27.02.2008   73499 Wört-Bösenlustnau  20 Uhr
28.02.2008   73479 Ellwangen-Erpfental  13 Uhr
28.02.2008   88416 Ochsenhausen-Mittelbuch  20 Uhr
28.02.2008   89547 Gerstetten-Dettingen  20 Uhr

04.03.2008   78359 Orsingen  20 Uhr
04.03.2008   89180 Berghülen  20 Uhr
05.03.2008   88422 Betzenweiler  13.30 Uhr
05.03.2008   73079 Süssen  20 Uhr
06.03.2008   73485 Unterschneidheim-Zöbingen  20 Uhr

13.03.2008   74589 Satteldorf-Gröningen  20 Uhr

01.04.2008   77767 Appenweier-Nesselried 20 Uhr

Änderungen vorbehalten
Nähere Auskünfte erteilen die zuständigen Zuchtwarte.

Die neue Viehverkehrsverordnung bringt Änderungen für Schaf- und Ziegenhalter, Schweinehalter und Rinderhalter mit sich

 

Über die Neuerungen informiert der LKV Baden-Württemberg im Auftrag des Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg mit verschiedenen Merkblättern.

Zusätzlich wurden alle bis dato bekannten Schaf- und Ziegenhalter am 29.02.2008 (Versandtag) mit einem Schreiben über die Neuerungen informiert.

 

Das Anschreiben informiert über die Neuerungen bei der Schaf- und Ziegenkennzeichnung. Es enthielt ein Merkblatt für Schaf- und Ziegenhalter, einen Ohrmarkenkatalog mit Bestellschein, Meldekarten für Stichtag und Übernahme mit Bestellschein sowie je eine Vorlage Begleitpapier und Bestandsregister.

Unterlagen zur Schaf- und Ziegenkennzeichnung

 

Über die Neuerungen für die Schweinehalter informiert der LKV auf dieser Homepage mit einem Merkblatt sowie einem neuen Bestandsregister und einem Begleitpapier für Schweineübernahmen.

Unterlagen zur Schweinekennzeichnung

 

Über die Neuerungen für die Rinderhalter informiert der LKV auf dieser Homepage mit einem Merkblatt sowie einem neuen Bestandsregister.

Unterlagen zur Rinderkennzeichnung

Die Milchanlieferungen an die deutschen Molkereien haben weiter zugenommen. In der 7. Kalenderwoche stiegen die erfassten Milchmengen gegenüber der Vorwoche um 0,5 Prozent. Mit dem umfangreicheren Milchaufkommen wird auch die Referenzmenge stärker ausgeschöpft. Bei Anhalten dieser Tendenz ist bis Ende März mit einer deutlichen Überschreitung der nationalen Garantiemenge zu rechnen.
Bei den Produkten der weißen Linie fällt die Nachfrage überwiegend für die Jahreszeit üblich aus. Vereinzelt bleiben die Abrufe aber hinter den Erwartungen zurück. Mit näher rückendem Osterfest wird jedoch mit einer steigenden Erzeugung und Nachfrage gerechnet.

Butter
Die Nachfrage nach abgepackter Butter hat sich zum Monatsende etwas belebt. Das Ostergeschäft läuft damit langsam an. Die Preise für abgepackte Ware bleiben bis Ende Februar stabil, Anfang März zeichnet sich ein Rückgang der Molkereiabgabepreise ab. Die Lage auf dem Markt für Blockbutter ist weiterhin ruhig. Mengen aus bestehenden Kontrakten werden zügig abgerufen. Neue Abschlüsse kommen kaum zustande, und wenn, dann mit Preiszugeständnissen der Verkäufer.

Käse
Auf dem Schnittkäsemarkt setzen sich die Entwicklungen der vergangenen Wochen fort. Die Produktion läuft in Folge der steigenden Milchanlieferungen auf hohem Niveau. Die Vorjahresmengen werden seit Anfang Februar jedoch unterschritten. Der Absatz im Inland wird als normal beschrieben. Der Markt ist gut ausreichend mit Ware versorgt, und die Bestände in den Reifelagern entwickeln sich überwiegend stabil, teils wird aber auch wieder von leichtem Bestandsaufbau berichtet. In den nächsten Wochen ist als Reaktion auf die hohen Lagerbestände mit einer Drosselung der Produktion zu rechnen.

Magermilchpulver
Auf dem Markt für Magermilchpulver hat sich die Nachfrage nach Lebensmittelware Ende Februar leicht belebt. Anfragen gehen sowohl aus der EU als auch vom Weltmarkt ein. Der erneut wieder abgeschwächte Dollarkurs erschwert nach wie vor die Möglichkeiten der Anbieter aus der EU am Weltmarkt. Am Binnenmarkt hat sich das Geschäft belebt, die erzielten Preise haben in den vergangenen Wochen jedoch nachgegeben. Insgesamt bleibt das Preisgefüge wie in den Wochen zuvor weiter uneinheitlich. Futtermittelware wird nach wie vor ruhig gehandelt, die Preise haben sich auf etwas schwächerem Niveau stabilisiert.

Quelle: ZMP GmbH, Bonn, 28.02.2008
Die aktuelle Lage auf dem Schlachtrindermarkt 26.2.2008
Das Jungbullenangebot wird seitens der Erzeugergemeinschaften zum Teil als gut ausreichend, zum Teil aber auch als begrenzt beschrieben. Das verfügbare Angebot an männlichen Schlachttieren trifft auf eine eingeschränkte Abnahmebereitschaft der Schlachtunternehmen. Nach Auskunft der Schlachtereien zwingen der ruhige Rindfleischhandel im Inland und die teils rückläufigen Erlöse für Jungbullenfleisch im EU-Ausland zu einer Reduzierung der Auszahlungspreise für Jungbullen.

Im Bundesmittel dürfte sich der Preisabschlag aktuell bei rund fünf Cent je Kilogramm Schlachtgewicht bewegen. Entgegengesetzt entwickeln sich zur Zeit die Erzeugerpreise für Schlachtkühe. Das weibliche Schlachtvieh ist nach wie vor sehr knapp verfügbar, wird von den Schlachtunternehmen aber bevorzugt nachgefragt. Preisaufschläge sind die Folge.

Die aktuelle Marktlage auf dem Schlachtschweinemarkt 26.2.2008
Auf dem Schlachtschweinemarkt sind die zunächst erwarteten Preisbefestigungen in dieser Woche ausgeblieben. Das regional größere Angebot und die nicht immer zufriedenstellende Schweinefleischnachfrage
zogen unveränderte Preise für Schlachtschweine nach sich.

Auszahlungspreise der Versandschlachtereien und  Fleischwarenfabriken in Deutschland
(EUR/kg Schlachtgewicht, gewogenes Mittel, frei Schlachtstätte)

Preise für die Woche bis 24.2.2008     +/- Ct gg. Vw
Schweine, Hkl. E         1,42 Euro/kg                 0,03
Jungbullen, Hkl. R 3   3,25 Euro/kg                -0,02
Färsen Hkl. R 3            2,97 Euro/kg                 0,00
Kühe Hkl. O3                2,48 Euro/kg                 0,03
Kälber, pauschal         5,16 Euro/kg                 0,01
Lämmer, pauschal     4,07 Euro/kg                 0,09
Quelle: ZMP nach BLE.
Die Quotenausnutzung in Deutschland steigt deutlich an. Eine Überlieferung im Quotenjahr 2007/08 wird immer wahrscheinlicher.
Von April bis Dezember 2007 beläuft sich die fettkorrigierte Anlieferungsmenge auf 21,05 Millionen Tonnen, das sind 1,1 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Nach vorläufigen Berechnungen der ZMP ergibt sich damit für diesen Zeitraum ein Ausnutzungsgrad der anteiligen Referenzmenge von 99,5 Prozent.

Vieles spricht dafür, dass es zu einer Überlieferung kommt und diese sogar größer ausfällt als im Vorjahr. Der leichte Zuwachs bei den Milchkuhbeständen, das vergleichsweise geringe Schlachtkuhangebot und das hohe Niveau der Erzeugerpreise für Milch bieten den Erzeugern derzeit sowohl die Möglichkeiten als auch den Anreiz, die Milchanlieferung zu steigern. Außerdem ist es wahrscheinlich, dass die Fettgehalte höher bleiben als im Vorjahr und damit auch die Fettkorrektur weiter steigt.

Deutschland: Milchquoten April 2007 bis Dezember 2007
Vorläufige Bilanz
in 1.000 t                                       2006/07           2007/08          ± % Vj.
Anteilige Garantiemenge             21.051             21.156             + 0,5
Milchanlieferung                            20.305              20.433             + 0,6
Fettkorrektur                                         506                    616          + 21,8
Fettkorrigierte Milchanlieferung  20.811              21.049             + 1,1
Über-/Unterlieferung                         -241                   -107                    .

Quotenausnutzung                        98,9 %                99,5 %                  .

Quelle: ZMP GmbH, Bonn
Der saisonale Anstieg der Milchanlieferung an die deutschen Molkereien setzte sich Ende Januar fort. In der vierten Woche wurden im Bundesgebiet 0,8 Prozent mehr Milch erfasst als in der Vorwoche. Die Vorjahreslinie wurde um 1,5 Prozent überschritten. Die Nachfrage nach Konsummilch und Milchfrischprodukten bewegte sich in einem für die Jahreszeit normalen Rahmen.

Butter
Auf dem hiesigen Buttermarkt hat sich die Nachfrage nach abgepackter Ware weiter normalisiert. Die Preise für geformte Ware sind stabil. Die Preise für Blockbutter konnten sich aufgrund reger Nachfrage der Industrie unterdessen nochmals leicht befestigen.

Käse
Auf dem deutschen Schnittkäsemarkt bewegte sich die Produktion Anfang Februar weiter auf hohem Niveau. Es werden verstärkt Milchmengen in die Produktion von Käse gelenkt. Der Markt ist ausreichend mit Ware versorgt. Sie kann nicht nur im Inland, sondern auch innerhalb der EU und im Drittlandshandel stetig abgesetzt werden. Die Käsepreise gaben zuletzt leicht nach.

Magermilchpulver
Anfang Februar hat sich die Nachfrage nach Magermilchpulver wieder etwas beruhigt. Nach wie vor hat die Lebensmittelindustrie noch Deckungsbedarf. Im Export ist die Nachfrage nach wie vor eher ruhig. Die Preise für Lebensmittelware haben sich zuletzt wieder uneinheitlicher entwickelt. Insgesamt bewegen sich die Preise jedoch auf stabilem bis festen Niveau. Für Futtermittelware haben sich die Preise bei ruhiger Nachfrage wieder abgeschwächt.

Quelle ZMP GmbH, Bonn, 6.2.2008