BRS-Newsticker:

18.01.2019

"1x1 der Landwirtschaft 2019" zum Thema Ferkelkastration

i.m.a - Zwanzig Millionen männliche Ferkel werden jedes Jahr in Deutschland kastriert. Wie dies geschieht, wird gerade in Deutschland und Europa kontrovers diskutiert. Gesucht wird eine Lösung, die sowohl praktikabel ist als auch den Tierschutz berücksichtigt. Der i.m.a e.V. will zur Versachlichung der Debatten beitragen und behandelt jetzt in seinem jährlich erscheinenden Faltkalender, dem "1 x 1 der Landwirtschaft 2019", das Thema Ferkelkastration.
 
18.01.2019

Fleisch ist Teil einer gesunden, ausgewogenen Ernährung

Mehr als 11 % der Männer und 15 % der Frauen nehmen zu wenig Eiweiß zu sich. Fleisch ist ein wichtiger Nährstofflieferant, der den Körper unter anderem mit essentiellen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Da die Menge der aufgenommenen Nahrung mit zunehmendem Alter abnimmt und eine Unterversorgung mit Proteinen zum Abbau von Muskelmasse führt, ist besonders für ältere Menschen eine ausreichende Proteinversorgung wichtig. Darum empfiehlt die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) älteren Menschen mit 1,0 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht eine um 25% höhere Proteinaufnahme. Hier kann Fleisch als reichhaltiger Proteinlieferant wie kaum ein anderes Nahrungsmittel zu einer ausgewogenen Ernährung beitragen.
 
18.01.2019

Nur wenige Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen mehr für Tierwohl beim Fleisch

idw - Eine aktuelle Studie der Hochschule Osnabrück hat ergeben, dass 16 Prozent der Einzelhandelskunden bereit sind, einen Tierwohlartikel (in Form verpackter Ware) anstatt konventionell erzeugter Ware zu kaufen. Tierwohl-Siegel hatten dabei nicht durchgängig einen positiven Einfluss auf die Kaufbereitschaft. Zudem wurden lediglich Preisaufschläge von etwa 30 Cent für einen mittelpreisigen Schweinefleisch-Artikel akzeptiert, der nach Tierwohl-Standards produziert wurde. Das entspricht einer Preiserhöhung von 9 bis 13 Prozent je nach Ausgangspreis des Artikels.

"Die Ergebnisse haben uns überrascht", kommentiert Prof. Dr. Ulrich Enneking von der Hochschule Osnabrück. "Bisherige Umfragen haben ergeben, dass viele Verbraucher grundsätzlich bereit sind, deutlich mehr Geld für Fleisch auszugeben, wenn es nach höheren Tierwohl-Standards produziert wurde. Wir wissen jetzt, dass die beobachtete Realität beim tatsächlichen Kaufverhalten differenzierter und komplexer ist.
 
18.01.2019

Amtschefkonferenz weist erneut auf die Problematik bei der Sauenhaltung hin

Die Agrarstaatsekretärinnen und -sekretäre der Länder haben sich auf ihrer jüngsten Amtschefkonferenz (ACK) am 17. Januar in Berlin für eine rechtssichere Regelung bei der Sauenhaltung in Deutschland eingesetzt. "Die deutschen Sauenhalterinnen und -halter stehen momentan vor großen Herausforderungen. Neben den weiter ungeklärten Fragen zur Kastration, zum Kupieren der Schwänze und zur künftigen Tierwohl-Kennzeichnung, ist auch die Frage der Umsetzung des Magdeburger Urteils zum Kastenstand ungelöst. "Unsere Betriebe brauchen an dieser Stelle endlich Planungssicherheit. Die Investitionsentscheidungen können bei dieser Hängepartie nicht getroffen werden", wird Schleswig-Holsteins Umwelt- und Landwirtschaftsstaatsekretärin Anke Erdmann in einer Pressemeldung Ihres Ministeriums zitiert. Die Amtschefkonferenz vom Januar 2017 hatte die Bildung einer länderoffenen Arbeitsgruppe beschlossen, die zeitnah einen konkreten Vorschlag zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und zur Ausgestaltung wirtschaftlich tragfähiger und tiergerechter Lösungen für die Tierhaltung in der Übergangsphase erarbeiten sollte. Die Vorschläge der Arbeitsgruppe liegen dem Bundeslandwirtschaftsministerium seit Sommer 2017 vor, heißt es in der Meldung.
 
17.01.2019

Die VERBRAUCHER INITIATIVE fordert tragfähiges Finanzierungssystem für mehr Tierwohl

Eine Untersuchung der Universität Osnabrück belegt, was Einzelhändler schon lange beobachten: Nur sehr wenige Verbraucher greifen tatsächlich zu Fleisch aus tierfreundlicher Produktion, wenn es mehr kostet. Diese Tatsache darf jedoch nicht zu Lasten der Tiere gehen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE fordert Politik und Wirtschaft auf, ein tragfähiges Finanzierungssystem für artgerechte Nutztierhaltung zu entwickeln.
Ob Landwirte von artgerechter Tierhaltung leben können, hängt im Moment davon ab, dass Supermarktkunden erheblich höhere Preise zahlen. Doch das tun erwiesenermaßen nur die Wenigsten. Auf dieser Basis ist keine Entwicklung für den Massenmarkt möglich. "Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner muss endlich ein Finanzierungssystem erarbeiten, das die Kosten für eine artgerechte Tierhaltung gerecht über die gesamte Wertschöpfungskette verteilt, also auch Großverbraucher, Verarbeiter und Gastronomie in die Pflicht nimmt", so Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V.
 

Petition der Süddeutschen Schweinebranche gegen das Inkrafttreten des Gesetzes zum Verbot der betäubungslosen Kastration



open_in_newZur Online-Petition



Unterstützende Verbände und Organisationen:

 

Erzeugerringe für Qualitätsschweine:              

Biberach-Ravensburg, gez. R. Leicht                                       

Ehingen-Münsingen-Reutlingen, gez. M. Mayer                               

Ostalb, gez. H. Müller

Ulm-Göppingen-Heidenheim, gez. W. Müller

Ortenau, gez. A. Rein

Sigmaringen, gez. H. Köberle

Südbaden, gez. U. Winkler

 

LKV Baden-Württemberg Abt. Erzeugerringe, gez P. Maier, HJ. Baier

Erzeugergemeinschaft Alb-Donau- Oberschwaben, gez. T. Völk

Kreisbauernverband Ulm-Ehingen, gez. E. Buck

Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband e.V. gez. F. Käppeler

Kreisbauernverband Reutlingen, gez. G. Aierstock

Verband für Schweineproduktion Rheinland-Pfalz-Saar e.V. gez. G. Saar

Schweine-Vermarktungs-Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Hessen-Saar e.G. gez. G. Saar

Vereinigung der Schweineerzeuger Ostalb, gez. P. Frankenreiter

Willi Gaißmaier Schweinehandel GmbH, gez. W. Gaißmaier

Schleker Ferkel- u. Schweinehandels GmbH, gez. H. Schleker

Eckert-Walter GmbH, Untermünkheim, gez. A. Walter

Erzeugergemeinschaft für Schlachtschwein Rheinhessen-Pfalz, gez. G. Henn

Südferkel GmbH Essenbach, gez. Mailänder

Kreisbauernverband Heidenheim, gez. C. Ziegler

Schlachthof Biberach GmbH, gez. E. Koch

Vieherzeugergemeinschaft e.G. Stuttgart, gez. Dr. R. Funk

Marktgemeinschaft Tierische Erzeugnisse, Stuttgart, gez. B. Randler

Evangelisches Bauernwerk in Württemberg e.V., Hohebuch, gez. B. Kraft

Schweinehaltervereinigung Göppingen, gez. Ziegler

Erzeugergemeinschaft Südostbayern eG, gez. W. Wittmann

Erzeugerring für Schweine Riedlingen, gez. K. Münst

Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredlung in Bayern, gez. U. Gottwald

Schlachthof eG Landkreis Böblingen, gez. W. Dengler

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Gäu wV, gez. F. Werner

Güllegemeinschaft Gäu-Schwarzwald eG, gez. J Haas





Ehrenamt und Berater der Erzeugerringe

50 Jahre Erzeugerringe im LKV

Am 1. April 1963 wurde die Abteilung B beim Landesverband Baden-Württemberg für Leistungsprüfungen in der Tierzucht e.V. auf Betreiben des damaligen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten (MELWF) eingerichtet. Am 18. Oktober 1963 traten die Vorsitzenden der Erzeugerringe und ihre Stellvertreter zur konstituierenden Sitzung und damit ersten Mitgliederversammlung der Abteilung B zusammen. In den zurückliegenden 50 Jahren haben sich die Erzeugerringe in der Beratung Schweine haltender Betriebe etabliert und sind heute nicht mehr wegzudenken.


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