BRS-Newsticker:

17.07.2018

Felix Rentzsch wird neuer Pressesprecher beim Forum

Personalwechsel beim Forum Moderne Landwirtschaft (Forum): Seit dieser Woche verstärkt Felix Rentzsch die Geschäftsstelle in Berlin. Als Pressesprecher und Leiter Corporate Communications verantwortet er künftig alle Medienaktivitäten des Forums und steuert die interne Kommunikation mit den Mitgliedern. Der 31-Jährige folgt auf Dr. Hans-Christian Mennenga, der seine Stelle im Mai 2016 angetreten hatte und das Forum nun auf eigenen Wunsch verlässt.
 
17.07.2018

Gelita AG wird Fördermitglied

Die Initiative Tierwohl (ITW) gewinnt die Gelita AG als neues Fördermitglied. Ab 1. August 2018 unterstützt sie die ITW mit einem finanziellen Beitrag. Mit einer Fördermitgliedschaft können sich Unternehmen, die nicht unmittelbar Fleisch und Wurst verkaufen, für die Verbreitung von mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung engagieren.
 
17.07.2018

Volkswirtschaftlicher Schaden durch Verbot der Neonikotinoide: 1,75 Mrd. Euro

Die drei neonikotinoiden Wirkstoffe Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam sind nur noch im Gewächshaus erlaubt.Unter Fachleuten ist das Verbot umstritten. Die Bundesregierung will auch nichts zu den volkswirtschaftlichen Folgen sagen. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen (Drucksache 19/678) hervor. Dabei gibt es dazu durchaus wissenschaftliche Untersuchungen, z.B. von der HFFA Research GmbH, die in dem Gutachten "Banning neonicotinoids in the European Union - An ex-post assessment of economic and environmental costs" eine Prognose wagt. Die direkten Kosten werden auf rd. 1,75 Milliarden EUR geschätzt. Die Kosten ergeben sich u.a. aus niedrigeren Ernten, Produktionsverlagerungen (Eiweißimporten aus Brasilien), Wasserverlusten und höheren Treibhausgasen durch geänderte Anbautechniken. Diese werden auf 80 Millionen Tonnen C02-Äquivalente geschätzt. Das entspräche den jährlichen C02-Emissionen Australiens.
 
 
17.07.2018

Düngeverordnung sorgt für Absatzeinbußen bei Kompost

Kompost wird aus "Biomüll" gewonnen und zur Bodenverbesserung gerne im Ackerbau eingesetzt. Durch die neue Düngeverordnung kommt es jedoch zu Absatzproblemen, die Kompostberge wachsen, informiert der NDR und beruft sich dabei auf Informationen der Abfallwirtschaftsgesellschaft Rendsburg-Eckernförde (AWR). Als Grund werden Vorgaben der neuen Düngeverordnung genannt, die die Ausbringung organischer Dünger auf 170 Kilogramm Stickstoff pro Hektar und Jahr beschränken. Warum soll man Geld für Kompost ausgeben, wenn man Wirtschaftsdünger aus dem Stall fast umsonst kriegen kann?
 
17.07.2018

95 Euro pro Tonne Rapsstroh

Etliche deutsche Kraftwerke sind auf Rohstoffe aus der Landwirtschaft angewiesen. So hat das Bioenergiekraftwerk Emlichheim nach Recherchen des NDR einen Jahresbedarf von 75.000 Tonnen Stroh, die von rd. 300 Landwirten angeliefert werden. Aufgrund der Trockenheit und des steigenden Eigenbedarfs aufgrund neuer Tierhaltungsvorgaben droht dieser Rohstoff jedoch knapp zu werden, die Preise steigen. Je Tonne Rapsstroh bietet das Kraftwerk bis zu 95 Euro, auch für minderwertige Qualität.

Hier geht es zur Ausschreibung.
 

Petition der Süddeutschen Schweinebranche gegen das Inkrafttreten des Gesetzes zum Verbot der betäubungslosen Kastration



Zur Online-Petition



Unterstützende Verbände und Organisationen:

 

Erzeugerringe für Qualitätsschweine:              

Biberach-Ravensburg, gez. R. Leicht                                       

Ehingen-Münsingen-Reutlingen, gez. M. Mayer                               

Ostalb, gez. H. Müller

Ulm-Göppingen-Heidenheim, gez. W. Müller

Ortenau, gez. A. Rein

Sigmaringen, gez. H. Köberle

Südbaden, gez. U. Winkler

 

LKV Baden-Württemberg Abt. Erzeugerringe, gez P. Maier, HJ. Baier

Erzeugergemeinschaft Alb-Donau- Oberschwaben, gez. T. Völk

Kreisbauernverband Ulm-Ehingen, gez. E. Buck

Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband e.V. gez. F. Käppeler

Kreisbauernverband Reutlingen, gez. G. Aierstock

Verband für Schweineproduktion Rheinland-Pfalz-Saar e.V. gez. G. Saar

Schweine-Vermarktungs-Genossenschaft Rheinland-Pfalz-Hessen-Saar e.G. gez. G. Saar

Vereinigung der Schweineerzeuger Ostalb, gez. P. Frankenreiter

Willi Gaißmaier Schweinehandel GmbH, gez. W. Gaißmaier

Schleker Ferkel- u. Schweinehandels GmbH, gez. H. Schleker

Eckert-Walter GmbH, Untermünkheim, gez. A. Walter

Erzeugergemeinschaft für Schlachtschwein Rheinhessen-Pfalz, gez. G. Henn

Südferkel GmbH Essenbach, gez. Mailänder

Kreisbauernverband Heidenheim, gez. C. Ziegler

Schlachthof Biberach GmbH, gez. E. Koch

Vieherzeugergemeinschaft e.G. Stuttgart, gez. Dr. R. Funk

Marktgemeinschaft Tierische Erzeugnisse, Stuttgart, gez. B. Randler

Evangelisches Bauernwerk in Württemberg e.V., Hohebuch, gez. B. Kraft

Schweinehaltervereinigung Göppingen, gez. Ziegler

Erzeugergemeinschaft Südostbayern eG, gez. W. Wittmann

Erzeugerring für Schweine Riedlingen, gez. K. Münst

Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredlung in Bayern, gez. U. Gottwald

Schlachthof eG Landkreis Böblingen, gez. W. Dengler

Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Gäu wV, gez. F. Werner

Güllegemeinschaft Gäu-Schwarzwald eG, gez. J Haas





Ehrenamt und Berater der Erzeugerringe

50 Jahre Erzeugerringe im LKV

Am 1. April 1963 wurde die Abteilung B beim Landesverband Baden-Württemberg für Leistungsprüfungen in der Tierzucht e.V. auf Betreiben des damaligen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Weinbau und Forsten (MELWF) eingerichtet. Am 18. Oktober 1963 traten die Vorsitzenden der Erzeugerringe und ihre Stellvertreter zur konstituierenden Sitzung und damit ersten Mitgliederversammlung der Abteilung B zusammen. In den zurückliegenden 50 Jahren haben sich die Erzeugerringe in der Beratung Schweine haltender Betriebe etabliert und sind heute nicht mehr wegzudenken.


Lesen Sie hier mehr zum Thema





Nach oben