News-Tierkennzeichnung

Entsprechend der Vorgaben durch die Gesetzgebung müssen alle Betriebe, die nach Arzneimittelgesetz mitteilungspflichtig in HIT erfasst sind, durch die Veterinärämter oder den LKV über ihre betriebliche Therapiehäufigkeit je Nutzungsart informiert werden. Dies geschieht in schriftlicher Form, sofern sich Tierhalter bei der Wahl der Mitteilungsform über die Therapiehäufigkeit in HIT für die schriftliche Form entschieden oder keine Angabe gemacht haben. 
Diese Informationsschreiben über die betriebliche Therapiehäufigkeit für das Kalenderhalbjahr 2018/II wurden am 21.02.2019 vom LKV im Auftrag der Veterinärämter von 33 Stadt- und Landkreisen  an die Betriebe verschickt.

 

Alle derzeit aktuellen Informationen zur Blauzungenkrankheit finden sich hier:

 

UPDATE - Stand 22.02.2019:

Das Ministerium Baden-Württemberg für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz informiert über die nach Bund-Länder-Absprache ergänzten Verbringungsregelungen, wie folgt:

Die Übergangsregelung zum Verbringen empfänglicher Zucht- und Nutztiere ohne gültigen Impfschutz aus dem Sperrgebiet mit negativer PCR-Untersuchung und Repellentbehandlung innerhalb sieben Tagen vor dem Verbringen wird bis zum 31.03.2019 verlängert!

Eine weitere Verlängerung - über diesen Zeitpunkt hinweg- kann vermutlich aufgrund der ab April zunehmend wärmeren Witterung und des daraus folgenden verstärkten Insektenfluges nicht mehr erfolgen.

Das Ministerium weisst daher nochmals auf die Dringlichkeit hin, empfängliche Tierarten (Rinder, Schafe, Ziegen, Gatterwild) gegen die Blauzungenkrankheit impfen zu lassen, um die Voraussetzung für die zukünftige Verbringung empfänglicher Tier in freie Gebiete zu schaffen.

Es sei hier nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Sonderregelungen nur innerhalb Deutschlands gelten. Tierhalter, die ihre Tiere in einen anderen EU-Staat verbringen wollen, müssen sich an die zeitlichen Vorgaben der Impfstoffhersteller für Grundimmunisierung und Wiederholungsimpfung halten!

 

UPDATE - Stand 13.02.2019:

- Die Verbringungsregelungen wurden zum 13.02.2019 aktualisiert

- Neue Tierhaltererklärung für ungeimpfte Schafe und Ziegen - die bisherige Tierhaltererklärung für Schafe und Ziegen ist nur für geimpfte Tiere zu verwenden!

 

Einigung der Länder zur Erweiterung der Fristen für Blauzungenimpfungen aufgrund von Lieferschwierigkeiten für 2018

Für den Zeitraum ab 1.1.2018 bis 31.12.2018 wurden beim Einzeltierstatus geimpfter Rinder in HIT die Fristen wie folgt geändert:

- der Zeitraum für die Wiederholungsimpfung wurde auf 455 Tage (ursprünglich 407 Tage) angepasst

- der Zeitraum für die Grundimmunisierung auf 90 Tage (ursprünglich 36 Tage)

 

Bei allen betroffenen Tieren wurde dadurch der Status für die Blauzungen-Impfungen des Jahres 2018 in HIT neu berechnet.

 

Für das Jahr 2019 gelten wieder folgende Fristen:

- die 36 Tage zwischen zwei Impfungen der Grundimmunisierung und

- die 407 Tage für die Wiederholungsimpfung im nachfolgenden Jahr

 

Nachfolgend finden Sie die Tierhaltererklärungen für Kälber, für Schlachttiere und für Verbringungen innerhalb des Sperrgebietes sowie für Verbringungen von Schafen und Ziegen zum Herunterladen:

- die Bundesländer, die innerhalb des Sperrgebietes liegen, haben sich darauf geeinigt, dass dieses als ein gemeinsames Sperrgebiet behandelt wird.

 

 Wichtig: Alles zuvor Aufgeführte gilt nur innerhalb Deutschlands! 

 

Der LKV Baden-Württemberg bietet auch für 20198 wieder den Papiermeldeweg ür Tierhalter oder Tierärzte an, die Unterlagen dafür finden Sie im Download-Bereich.

Bitte beachten Sie, daß die Meldefrist für Mitteilungen zur Antibiotikaverwendung in Mastbetrieben (Rinder, Schweine, Hühner, Puten) endet.

Mitteilungspflichtige, die bei den genannten Nutzungsarten im Zeitraum 2018/II (1.7.2018 bis 31.12.2018) Antibiotika eingesetzt haben, müssen ihre Mitteilungen für diesen Zeitraum bis spätestens 14. Januar 2019 über die bekannten Meldewege abgeben.

Die bundesweiten Kennzahlen für das Halbjahr 2018/1 sind veröffentlicht.

Nachfolgend finden Sie die Bekanntmachung im Bundesanzeiger.

Bitte informieren Sie sich auf der Seite der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg über die Fakten, den Link finden Sie nachfolgend:

Ab 1. Mai 2018 erfolgt nach vielen Jahren stabiler Preise eine moderate Preisanpassung bei Schweine- Schaf- und Ziegenohrmarken sowie beim dazugehörenden Zubehör. Weiterhin werden die Preise für Equidentransponder und Meldungen (Rinder (außer Geburt), Schweine, Schafe, Ziegen) angepasst.

Informationen entnehmen Sie bitte dem zum Download bereitgestellten Infoblatt.

Im Download-Bereich stehen nun die neu überarbeiteten Bestellformulare und Kataloge zur Verfügung.

Die Firma Allflex hat nun die eigentlich als Alternative vorgesehene Kliktag-Schlaufenohrmarke komplett aus dem Katalog gestrichen. Es werden die noch vorhandenen Mengen abverkauft, also nur noch solange Vorrat beim Hersteller reicht. Lieder gelang es hier nicht, die Firma Allflex umzustimmen.

 

Auf Betreiben des LKV Baden-Württemberg hin, läßt die Firma Allflex jedoch die Elektromatik-Ohrmarken (gelb mit Chip) für Schafe und Ziegen weiter in der Produktion, die weissen Adamatik stehen nicht mehr zur Verfügung. Ab sofort können also wieder Elektromatik-Ohrmarken (gelb mit Chip) bestellt werden, nicht jedoch die weissen Adamatik-Ohrmarken!

 

Bundesweite Kennzahlen Halbjahr 2017/2 sind veröffentlicht!

Die Veröffentlichung der bundesweiten Kennzahlen gemäß Arzneimittelgesetz ist heute im Bundesanzeiger erschienen, das Dokument steht hier zum Download zur Verfügung.

Vergleichen Sie die eigenen Kennzahlen mit den bundesweiten Kennzahlen und ergreifen Sie die entsprechenden Maßnahmen, sofern Ihre eigenen Kennzahlen über der jeweiligen Kennzahl 1 oder 2 liegt. Auf Wunsch können Sie auch das LKV-Infoschreiben beantragen, dort werden alle Zahlen (mit bundesweiten Kennzahlen) und die entsprechenden Maßnahmen aufgeführt. Das Dokument zur Beantragung steht ebenfalls hier zum Download zur Verfügung.

Der LKV Baden-Württemberg stellt auch 2018 wieder eine Möglichkeit zur Erfassung von Blauzungen-Impfungen in Rinder-, Schaf- und Ziegenbeständen über bestellbare Impflisten und Meldebögen zur Verfügung.