News-Tierkennzeichnung

14.01.2019

Meldefrist: Mitteilungen zur Antibiotikaverwendung 2018/2 endet!

Bitte beachten Sie, daß die Meldefrist für Mitteilungen zur Antibiotikaverwendung in Mastbetrieben (Rinder, Schweine, Hühner, Puten) endet.

Mitteilungspflichtige, die bei den genannten Nutzungsarten im Zeitraum 2018/II (1.7.2018 bis 31.12.2018) Antibiotika eingesetzt haben, müssen ihre Mitteilungen für diesen Zeitraum bis spätestens 14. Januar 2019 über die bekannten Meldewege abgeben.

 
14.01.2019

Blauzunge - Alle offiziellen Infos auf einen Blick

Alle derzeit aktuellen Informationen zur Blauzungenkrankheit finden sich hier:

Einigung der Länder zur Erweiterung der Fristen für Blauzungenimpfungen aufgrund von Lieferschwierigkeiten für 2018

Für den Zeitraum ab 1.1.2018 bis 31.12.2018 wurden beim Einzeltierstatus geimpfter Rinder in HIT die Fristen wie folgt geändert:

- der Zeitraum für die Wiederholungsimpfung wurde auf 455 Tage (ursprünglich 407 Tage) angepasst

- der Zeitraum für die Grundimmunisierung auf 90 Tage (ursprünglich 36 Tage)

 

Bei allen betroffenen Tieren wurde dadurch der Status für die Blauzungen-Impfungen des Jahres 2018 in HIT neu berechnet.

 

Für das Jahr 2019 gelten wieder folgende Fristen:

- die 36 Tage zwischen zwei Impfungen der Grundimmunisierung und

- die 407 Tage für die Wiederholungsimpfung im nachfolgenden Jahr

 

Nachfolgend finden Sie die Tierhaltererklärungen für Kälber, für Schlachttiere und für Verbringungen innerhalb des Sperrgebietes sowie für Verbringungen von Schafen und Ziegen zum Herunterladen:

- die Bundesländer, die innerhalb des Sperrgebietes liegen, haben sich darauf geeinigt, dass dieses als ein gemeinsames Sperrgebiet behandelt wird.

 

 Wichtig: Alles zuvor Aufgeführte gilt nur innerhalb Deutschlands! 

 

Der LKV Baden-Württemberg bietet wieder den Papiermeldeweg wie 2018 für Tierhalter oder Tierärzte an, die Unterlagen dafür finden Sie im Download-Bereich.

 
27.12.2018

Blauzunge: Tierhaltererklärung zum Verbringen von Kälbern

Die Tierhaltererklärung

zum innerstaatlichen Verbringen von Kälbern aus Restriktionsgebieten wurde nochmals auf Bund-Länder-Ebene angepasst und steht nun in der aktuellen Fassung vom 28.12.2018 hier zur Verfügung.

Diese Tierhaltererklärung muss für das Verbringen von Kälbern aus Restriktionsgebieten innerhalb von 90 Tagen nach der Geburt verwendet werden. Diese Kälber dürfen verbracht werden, wenn deren Mütter gegen Blauzunge Serotyp 8 geimpft sind (in HIT dokumentiert) und diese Kälber unmittelbar nach der Geburt Biestmilch erhalten haben.

 
27.12.2018

Blauzunge: Tierhaltererklärung zum Verbringen von Schlachttieren

Für das Verbringen von Schlachttieren (empfängliche Tierarten) aus der Restriktionszone in freie Gebiete innerhalb Deutschlands ist das nachfolgend zum Herunterladen bereitgestellte Formblatt Voraussetzung.

 
26.12.2018

Blauzunge: Tierhaltererklärung innerhalb des Sperrgebietes

Für die Verbringung der empfänglichen Tierarten innerhalbe des Sperrgebietes wurde nun noch eine separate Tierhaltererklärung Sperrgebiet aufgelegt, die nachfolgend zum Herunterladen zur Verfügung steht.

Dieses Formblatt muss ausgefüllt und unterschrieben vom Herkunftsbetrieb beim Transport der Tiere mitgeführt werden. Genaue Angaben dazu sind auf dem Formblatt selbst zu finden.

 
20.12.2018

Neues zur Blauzunge - das MLR informiert

Nach Abstimmung von Bund und Ländern wurde zum Verbringen von empfänglichen Tieren aus dem BTV8-Sperrgebiet Folgendes vereinbart:

1) Nicht geimpfte Tiere (u.a. auch Kälber von nicht geimpften Müttern) können zunächst bis 28.02.2019 mit einer negativen PCR-Untersuchung innerhalb von 7 Tagen vor der Verbringung und einer Repellentienbehandlung ab der PCR-Untersuchung in das freie Gebiet in anderen Bundesländern - nicht jedoch in andere Mittgliedsländer oder Drittstaaten - verbracht werden.

2) Für Rinder, die in diesem Jahr wegen der verzögerten Impfstoffbereitstellung nicht rechtzeitig nachgeimpft werden konnten, wird eine Fristüberschreitung bei der Impfung mit BTV-8 um 3 Monate akzeptiert.

3) Sammelstellen für Rinder in Baden-Württemberg können genutzt werden. Bei geimpften Tieren gilt der Impfeintrag in HIT, bei Kälbern die Tierhaltererklärung. Ansonsten müssen die Tiere wie im ersten Punkt untersucht und behandelt werden. Die Verbringung in andere Mitgliedsstaaten und bestimmte Drittstaaten ist derzeit nur mit wirksamem Impfschutz möglich.

4) Für Schlachttiertransporte außerhalb von Baden-Württemberg in einen Schlachthof im freien Gebiet (außerhalb der Sperrzone) in Deutschland, wird eine Tierhaltererklärung akzeptiert, die noch zur Verfügung gestellt wird. Sammeltransporte sind zulässig, eine Repellentienbehandlung ist bei Schlachttiertransporten nicht notwendig.

5) Die Tierhaltererklärung für Kälber, die Biestmilch von ihren geimpften Müttern (wirksamer Impfschutz gegen BTV-8) erhalten haben, ist für das Verbringen innerhalb Deutschlands zugelassen.

6) Das Bundesministerium strebt bilaterale Verträge mit Italien, Spanien und Holland für Kälber mit Tierhaltererklärungen an.

 
18.12.2018

Auch 2019 gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen!

Pressemitteilung 260/2018: 

Minister Peter Hauk MdL:
Rinder, Schafe und Ziegen 2019 erneut gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen

Land und Tierseuchenkasse unterstützen freiwillige Impfung auch im kommenden Jahr.

 

Zur ausführlichen Information:

- die Pressemitteilung des Ministers Peter Hauk MdL mit der Impfempfehlung und

- die fachliche Information der STUA Aulendorf - Diagnostikzentrum zur Impfung 2019 gegen die Blauzungenkrankheit

 
14.12.2018

Informationen zur Blauzungenkrankheit

Das Landratsamt Rastatt hat am 12. Dezember 2018 den Ausbruch der Blauzungenkrankheit vom Serotyp 8 (BTV-8) in einem Rinderbestand im Landkreis Rastatt festgestellt.

Als Folge wird ein Sperrgebiet eingerichtet, das Baden-Württemberg vollständig umfasst.

Dies ist erforderlich, da um den Ausbruchbetrieb Restriktionsgebiete mit einem Mindestradius von insgesamt 150 km festgelegt werden müssen. 

Über den unten aufgeführten Link erhalten Sie die Pressemitteilung von Herrn Minister Peter Hauk MdL zu dem Ausbruchsgeschehen. Beim Verbringen von Wiederkäuern sowie deren Sperma, Eizellen und Embryonen aus Baden-Württemberg in BTV-8-freie Gebiete wird es Beschränkungen geben, bis der Freiheitsstatus frühestens zwei Jahre nach dem letzten Ausbruch wieder erreicht sein wird.

Um die weitere Ausbreitung der Tierseuche im Land zu verhindern, ist es entscheidend, empfängliche Tiere flächendeckend gegen die Blauzungenkrankheit zu impfen.

Weitere Informationen über die Blauzungenkrankheit erhalten Sie auf der Internetseite des STUA Aulendorf - Diagnostikzentrums

 
01.10.2018

TAM/ Antibiotika-Datenbank - bundesweite Kennzahlen für 2018/1

Die bundesweiten Kennzahlen für das Halbjahr 2018/1 sind veröffentlicht.

Nachfolgend finden Sie die Bekanntmachung im Bundesanzeiger.