News-Tierkennzeichnung

Knapp zwei Jahre nach dem Start der BVD-Pflichtbekämpfung zeigen sich Erfolge. Der Anteil der dauerhaft mit dem BVD-Virus (BVDV) infizierten Kälber ist bereits um über die Hälfte zurückgegangen. Da der negative BVD-Status eines Kalbes auf die Mutter übertragen wird, befinden sich inzwischen nur noch wenige Tiere ohne Status in den baden-württembergischen Rinderbeständen. Trotz der Bekämpfungserfolge kommt es jedoch in einzelnen Beständen immer noch zur Neueinschleppung des BVD-Virus. Nur durch eine konsequente Fortführung des Bekämpfungs-programmes können diese Verschleppungen frühzeitig erkannt und weiter reduziert werden.

das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, die Tierseuchen-
kasse Baden-Württemberg und das Staatliche Tierärztliche Untersuchungsamt Aulendorf - Diagnostikzentrum informiert (Stand: 12/2012)

Schmallenberg-Virus: SBV ist nun auch in Oberschwaben - im Rinder-dichtesten Gebiet Baden-Württembergs - angekommen. 
Das Infoblatt steht hier zum Download bereit:

Das freiwillige Verfahren Blauzungen-Impfungen bei Rindern, Schafen und Ziegen wird fortgeführt, weitergehende Informationen finden Sie hier:

Die wichtigsten Neuerungen bei den CC-Kontrollen ab 2012 betreffen vor allem die Tierkennzeichnung bei Rindern, Schafen und Ziegen.
Im nachfolgend zum Download bereitgestellten Infoblatt finden Sie weitere Ausführungen dazu:

Gut vorbereitet ist Baden Württemberg 2011 in die BVD-Pflichtbekämpfung gestartet. Die neuen Ohrstanzmarken wurden bereits ab April 2010 eingeführt und haben sich in der Praxis bewährt. Unter dem Motto Zwei auf einen Streich kann der Landwirt gleich beim Einziehen der amtlichen Ohrmarken auch die Ohrgewebeprobe gewinnen.

Seit April 2010 wurden ca. 525.000 Ohrstanzen untersucht, um das BVD-Virus zu stoppen, das bisher jedes Jahr ca. 20 - 40 Mio. Euro Schaden in Baden-Württembergs Rinderbetrieben verursacht hat.