News-Tierkennzeichnung

Entsprechend der Vorgaben durch die Gesetzgebung müssen alle Betriebe, die nach Arzneimittelgesetz mitteilungspflichtig in HIT erfasst sind, durch die Veterinärämter oder den LKV über ihre betriebliche Therapiehäufigkeit je Nutzungsart informiert werden. Dies geschieht in schriftlicher Form, sofern sich Tierhalter bei der Wahl der Mitteilungsform über die Therapiehäufigkeit in HIT für die schriftliche Form entschieden oder keine Angabe gemacht haben. 
Diese Informationsschreiben über die betriebliche Therapiehäufigkeit für das Kalenderhalbjahr 2017/II wurden heute vom LKV im Auftrag der Veterinärämter von 33 Stadt- und Landkreisen  an die Betriebe verschickt.

 

Pressemitteilung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg vom 24.1.2018:

Minister Peter Hauk MdL: Risiko des Ausbruchs der Blauzungenkrankheit im Südwesten weiterhin hoch

Die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit Serotyp 4 und 8 wird deshalb auch für 2018 dringend empfohlen! Das Land Baden-Württemberg und die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg beteiligen sich an den Kosten.

 

Weitergehende Informationen finden Sie im nachfolgend zum Download bereitgestellten Dokument

Die Anschreiben zur betrieblichen Therapiehäufigkeit für das Halbjahr 2017/1 wurden am 24.08.2017 an die Tierhalter der Land- und Stadtkreise verschickt, die den LKV damit beauftragt haben.

Die Anschreiben zur betrieblichen Therapiehäufigkeit für das Halbjahr 2016/2 wurden am 23.02.2017 an die Tierhalter der Land- und Stadtkreise verschickt, die den LKV damit beauftragt haben.

Bei kleinen Fehlern im Bereich Tierkennzeichnung, die dem Betriebsinhaber trotz angemessener Sorgfalt versehentlich unterlaufen sind, kann von Sanktionen abgesehen werden.

Dieses Konzept des sanktionsfreien Fehlers kann zum Beispiel zur Anwendung kommen, wenn der Zu- oder Abgang einzelner Rinder aus nachvollziehbaren Gründen in einem gut geführten Betrieb wenige Tage zu spät an die HIT-Datenbank gemeldet wurde. Darüber berichtet BW Agrar vom 5. November 2016 und bezieht sich dabei auf eine Pressemeldung des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (siehe Datei und Link).

Dafür ist jedoch eine Einzelfallprüfung erforderlich.

Das bedeutet, dass Sie bei solch kleinen Fehlern Widerspruch einlegen müssen. Der Widerspruch richtet sich in diesem Fall gegen den CC-Bescheid der in der Regel mit dem Prämienbescheid versendet wurde. Der Widerspruch muss spätestens vier Wochen nach Eingang des Bescheides eingelegt werden.

Gemäß der Vorgaben durch den Gesetzgeber müssen alle Betriebe durch die Veterinärämter oder den LKV über ihre betriebliche Therapiehäufigkeit je Nutzungsart informiert werden, sofern sie mitteilungspflichtig nach Arzneimittelgesetz in HIT erfasst sind und sich mit der angegebenen Mitteilungsform für die Therapiehäufigkeit in HIT für die schriftliche Form entschieden haben oder keine Angabe gemacht haben. 
Entsprechend dieser Vorgabe wurden nun die Informationsschreiben über die betriebliche Therapiehäufigkeit für das Kalenderhalbjahr 2016/I vom LKV im Auftrag der Veterinärämter von 31 Stadt- und Landkreisen  an die Betriebe verschickt.