Ab heute werden in RDV4M bei Tieren der Rasse Holstein die neuen Zuchtwerte angezeigt.
Die Milchanlieferungen an die deutschen Molkereien sind im Dezember weiter gestiegen. In der 52. Kalenderwoche 2007 wurden 0,6 Prozent mehr Milch angeliefert als in der Woche zuvor. Das Vorjahresniveau wurde in der 50. und 51. Kalenderwoche leicht übertroffen. Zum Jahresende lagen die angelieferten Mengen aber wieder unter der Vorjahreslinie. Produkte des weißen Sortiments wurden über den Jahreswechsel im für die Jahreszeit üblichen Umfang ruhiger nachgefragt.

Butter
Am deutschen Buttermarkt hat sich die Nachfrage des Einzelhandels nach abgepackter Ware zum Jahresanfang etwas beruhigt, dies ist für die erste Jahreswoche aber durchaus üblich. Die Molkereiabgabepreise sind in der 1. Kalenderwoche deutlich gesenkt worden. In Hannover wurde geformte Butter mit 3,17 bis 3,27 Euro je Kilogramm notiert, im Schnitt 1,10 Euro niedriger als in der 51. Kalenderwoche.
Die Nachfrage nach Blockbutter lief nach dem Jahreswechsel sehr ruhig. Die Käufer hatten teils wohl noch im vergangenen Jahr Ware für die erste Monatshälfte eingekauft, so dass aktuell kaum neue Abschlüsse getätigt werden. Die Preise für Blockware neigten zuletzt leicht zur Schwäche.

Käse
Der deutsche Schnittkäsemarkt ist zum Jahresanfang ausreichend mit Ware versorgt. Die Produktion bewegt sich aufgrund der vergleichsweise guten Verwertungsmöglichkeiten auf hohem Niveau. Zu Beginn der zweiten Kalenderwoche hat sich der Absatz im Inland teilweise bereits wieder belebt. Die Produzenten können ihre Ware teilweise nur mit leichten Preiszugeständnissen am Markt platzieren. Die Nachfrage nach Emmentaler ist rege. Die Bestände werden als normal eingeschätzt. Die Preise blieben auf dem erreichten Niveau unverändert.

Magermilchpulver
Die Geschäfte mit Magermilchpulver haben sich ab der zweiten Januarwoche wieder belebt. Noch ist unsicher, auf welchem Niveau sich die Preise in den kommenden Wochen einpendeln werden. Über Magermilchpulver in Lebensmittelqualität werden teils Abschlüsse zu unveränderten Preisen getätigt, teils sind auch preisgünstigere Partien am Markt. Nach dieser feiertagsbedingt nicht ungewöhnlichen Entwicklung ist in den kommenden Wochen jedoch wieder mit einer Normalisierung zu rechnen.

Seit Anfang Januar darf in der Europäischen Union der Eiweißgehalt von Milchdauerwaren standardisiert werden. In Deutschland ist eine entsprechende Änderung der Milcherzeugnis-Verordnung am 1.1.2008 in Kraft getreten. Die Preisfeststellung der ZMP erfolgt ab sofort für Ware gemäß dieser Verordnung.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 10.1.2008
Die aktuelle Lage auf dem Schlachtrindermarkt
Zum Beginn der zweiten Januarwoche des neuen Jahres fiel die Abgabebereitschaft der deutschen Rindermäster noch immer begrenzt aus. Dementsprechend wurde auf der Seite der Schlachtunternehmen von einem vergleichsweise kleinen Angebot an Jungbullen und insbesondere an Schlachtkühen gesprochen. Die Nachfrage der Schlachtunternehmen nach Jungbullen war zwar noch stetig, fiel jedoch nicht mehr ganz so lebhaft aus wie noch kurz nach dem Jahreswechsel.

Die Auszahlungspreise für Jungbullen waren daher häufig auf erhöhtem Niveau stabil, regional tendierten sie auch nochmals leicht fester. Schlachtkühe und Schlachtfärsen wurden aufgrund der sehr geringen Stückzahlen zu stabilen bis leicht festeren Kursen abgerechnet.

Die aktuelle Marktlage auf dem Schlachtschweinemarkt
Am hiesigen Schlachtschweinemarkt wurde zum Wochenauftakt von reichlichen Stückzahlen im Lebendbereich gesprochen. Bei stetiger Abnahme der Schlachtunternehmen änderten sich die Schweinepreise nicht.

Auszahlungspreise der Versandschlachtereien und
Fleischwarenfabriken in Deutschland
(EUR/kg Schlachtgewicht, gewogenes Mittel, frei Schlachtstätte)
Preise für die Woche bis 06.01.2008

                                                                    +/- Ct gg. Vw
Schweine, Hkl. E           1,32  Euro/kg          -0,01
Jungbullen, Hkl. R 3     3,18  Euro/kg           0,02
Färsen Hkl. R 3             2,90  Euro/kg            0,01
Kühe Hkl. O3                  2,31  Euro/kg           0,02
Kälber, pauschal           5,52  Euro/kg          -0,42
Lämmer, pauschal       3,92  Euro/kg          -0,05

Quelle: ZMP nach BLE.
Der LKV Baden-Württemberg möchte sich auch an dieser Stelle bei den
MLP-Mitgliedsbetrieben für die gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr bedanken, verbunden mit den besten Wünschen für eine Fröhliche Weihnachtszeit und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2008.

Wir beschließen das Jahr mit der Veröffentlichung zahlreicher Darstellungen
der im Jahr 2007 erzielten Leistungsergebnisse sowie aufschlussreicher Vergleichszahlen.
Diese finden Sie unter Rubrik Milchleistungsprüfung -> MLP-Ergebnis 2007.
Die Milchanlieferung an die deutschen Molkereien steigt nach dem saisonalen Tiefpunkt Mitte November nun wieder an. In der 48. Kalenderwoche wurden 1,3 Prozent mehr Milch angeliefert als in der Woche zuvor. Die Vorjahreslinie wurde bundesweit um 0,7 Prozent knapp unterschritten.

Der Absatz von Produkten des weißen Sortiments läuft in der zweiten Dezemberwoche überwiegend normal, die Impulse aus dem Weihnachtsgeschäft sind bislang nicht so stark wie in den Vorjahren.

Butter
In den deutschen Buttermarkt ist Anfang Dezember Bewegung gekommen. Im Einzelhandel wird Butter seit der zweiten Dezemberwoche teilweise überraschend günstiger angeboten. Die Nachfrage ist weiterhin lebhaft, und die Absatzmengen steigen. Demgegenüber ist die Nachfrage nach Blockbutter impulslos geblieben.

Käse
Am deutschen Schnittkäsemarkt liefen die Geschäfte Anfang Dezember nicht mehr ganz so flott wie Ende November. Die Käufer disponierten zurückhaltender. Möglicherweise hoffen sie auf Preisrückgänge nach dem Jahreswechsel. Die Preise blieben überwiegend unverändert, teils tendierten sie geringfügig schwächer. Die Situation auf dem Markt für Emmentaler wird bei stabilen Preisen als knapp ausgeglichen beschrieben.

Magermilchpulver
Am Markt für Magermilchpulver ist bei vielen Marktbeteiligten eine abwartende Haltung zu beobachten. Neue Geschäfte kommen nur begrenzt zustande. Bestehende Kontrakte werden zügig abgewickelt. Bei Lebensmittelware ist die Preisspanne derzeit sehr weit. Es werden weiterhin Geschäfte zu unveränderten Preisen getätigt, doch sind auch preisgünstigere Angebote am Markt. Die Nachfrage nach Futtermittelware ist anhaltend schwach, und die Preise sind weiter gesunken.

Quelle ZMP GmbH, Bonn, 12.12.2007

Die aktuelle Lage auf dem Schlachtrindermarkt 11.12.07
Das Angebot an Jungbullen ließ sich zu Beginn der aktuellen Woche stetig bei den Schlachtunternehmen platzieren, die Erzeuger forderten daher häufig unveränderte Auszahlungspreise. Nur vereinzelt kam es noch zu Preisrücknahmen.

Am Markt für weibliches Schlachtvieh fiel das Angebot in Relation zur Nachfrage gut ausreichend aus. Verarbeitungsware wurde weitgehend vernachlässigt, so dass der Bedarf der Schlachtereien an Kühen eher gering war. Dementsprechend stehen die Notierungen für Schlachtkühe weiter unter Druck, die Preisabschläge bewegen sich zwischen drei und fünf Cent je Kilogramm Schlachtgewicht.

Die aktuelle Marktlage auf dem Schlachtschweinemarkt 11.12.07
Der Markt für Schlachtschweine präsentierte sich auf ganzer Linie ausgeglichen. Das reichliche Angebot konnte zu unveränderten Konditionen problemlos bei den Schlachtunternehmen abgesetzt werden.

Auszahlungspreise der Versandschlachtereien und Fleischwarenfabriken in Deutschland
(EUR/kg Schlachtgewicht, gewogenes Mittel, frei Schlachtstätte)
Preise für die Woche bis 9.12.2007               +/- Ct gg. Vw
Schweine, Hkl. E               1,33 Euro/kg                0,00
Jungbullen, Hkl. R3          3,06 Euro/kg                0,00
Färsen Hkl. R 3                  2,86 Euro/kg                0,00
Kühe Hkl. O3                      2,27 Euro/kg               -0,01
Kälber, pauschal               5,70 Euro/kg               -0,16
Lämmer, pauschal           3,86 Euro/kg                 0,02

Quelle ZMP GmbH, Bonn, 12.12.2007

Im Oktober 2007 haben die Milchauszahlungspreise der Molkereien im Bundesdurchschnitt erstmals die 40-Cent-Marke überschritten und damit ein neues Rekordniveau erreicht. Im Mittel aller Bundesländer lag der Erzeugerpreis für Milch mit 3,7 Prozent Fett und 3,4 Prozent Eiweiß nach Schätzung der ZMP bei 40,8 Cent je Kilogramm. Darin sind alle Zu- und Abschläge, die von den Molkereien verrechnet wurden, enthalten. Die Schätzung für Oktober 2007 liegt innerhalb einer Spanne von 39,5 Cent je Kilogramm für Bayern und 44,2 Cent für Schleswig-Holstein. Im Vergleich zum September haben die Milchviehhalter zwischen 0,4 Cent (Schleswig-Holstein) und über 5 Cent (Hessen) mehr erhalten. Die Preisspitze scheint sich im Norden anzudeuten, während in Süddeutschland im November mit weiter steigenden Erzeugerpreisen zu rechnen ist. (ZMP)
„Die Trendwende am Milchmarkt ist endlich eingeleitet. Die Milchpreise werden sich auf einem wesentlich höheren Niveau als in den letzten Jahren stabilisieren“. Dies hob Udo Folgart, der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf dem „Forum pro Milch“ am 3. Dezember 2007 in Ostfriesland hervor. Milch sei zu einer richtigen Erfolgsgeschichte geworden mit positiven Konsequenzen für die Milchbauern. Nach vielen mageren Jahren sei auch für die Milchbauern eine Trendwende bitter nötig geworden, damit sie wieder schwarze Zahlen schreiben könnten. Daher seien höhere Milchpreise dringend notwendig und absolut gerechtfertigt. Die Milcherzeuger müssten investieren können, um die Zukunft ihrer Familien und Mitarbeiter zu sichern, sagte Folgart. Diese Situation sei sowohl Herausforderung als auch Chance insbesondere für die genossenschaftlichen Molkereien. Die in diesen bäuerlichen Vermarktungseinrichtungen vorhandenen Erfahrungen müssten dabei aber gleichzeitig auch genutzt werden, um diese Vermarktungsform in der Zukunft weiterhin attraktiv zu gestalten. „Und zwar attraktiv für die Mitglieder: die Milchbauern“, betonte Folgart. Der Schlüssel zur wirtschaftlichen Erhaltung der Milcherzeugung in Deutschland liege in dauerhaft besseren Markterlösen. Allerdings sind nach Auffassung Folgarts verlässliche Direktzahlungen der EU und ein gezielter Ausgleich für die gesellschaftlichen Leistungen der Milchbauern als Ergänzung damit nicht obsolet. Um glaubwürdig und verlässlich zu bleiben, müsse die Politik die erste und zweite Säule der EU-Agrarpolitik bis 2014/15 wie beschlossen umsetzen. Als richtig bezeichnete es Folgart in diesem Zusammenhang, dass das EU-Parlament der Einrichtung eines so genannten EU-Milchfonds zugestimmt habe. Dies sei auch eine wesentliche Forderung in der Bamberger Milchentschließung des Bauernverbandes gewesen. Vor dem Hintergrund deutlich verbesserter Absatzmärkte und des Rückzugs der EU aus der aktiven Marktgestaltung habe der Bauernverband die konkrete Ausgestaltung der künftigen Milchpolitik ausführlich über mehr als zwei Jahre diskutiert. In der Bamberger Milchentschließung, die mit einer Dreiviertel Mehrheit verabschiedet worden sei, hätten sich die Landwirte klar für ein Auslaufen der EU-Milchquoten-regelung nach 2015 ausgesprochen. Nun müsse es gelingen, dass der Übergang in das neue System für die Milcherzeuger behutsam vollzogen werde, „damit die gerade keimende Erfolgsgeschichte Milch auch zu einer robusten Pflanze wird“, sagte Folgart. (dbv)
Die kräftigen Preisaufschläge für Jungbullen haben die Abgabebereitschaft der Bullenmäster in der laufenden Woche stimuliert. Dennoch deckte das Angebot an Jungbullen oft nur knapp den Bedarf der Schlachtunternehmen. In weiten Teilen Deutschlands stiegen daher die Auszahlungspreise für Jungbullen nochmals.
Die Erzeuger hofften auf höhere Schlachtkuhpreise im Sog der gekletterten Jungbullen. Schlachtunternehmen schlossen sich diesen Forderungen aber nicht immer an. Letztendlich dürften die Erzeugerpreise für Schlachtkühe aber zumindest stabil bis leicht fester tendieren.

Die aktuelle Marktlage am Schlachtschweinemarkt 27.11.07
Der Markt für Schlachtschweine war von einem unverändert reichlichem Angebot und einer sehr stetigen Nachfrage der Schlachtunternehmen geprägt. Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine blieben für die laufende Berichtswoche unverändert.

Auszahlungspreise der Versandschlachtereien und Fleischwarenfabriken in Deutschland
(EUR/kg Schlachtgewicht, gewogenes Mittel, frei Schlachtstätte)
Preise für die Woche bis 15.11 2007

                                                                    +/- Ct gg. Vw
Schweine, Hkl. E           1,32  Euro/kg           0,00
Jungbullen, Hkl. R 3     3,01  Euro/kg           0,05
Färsen Hkl. R 3             2,85  Euro/kg           0,02
Kühe Hkl. O3                  2,25  Euro/kg           0,03
Kälber, pauschal           5,69  Euro/kg          -0,08
Lämmer, pauschal       3,80  Euro/kg          -0,02

Quelle: ZMP nach BLE.
Die Milchanlieferungen an die deutschen Molkereien haben den saisonalen Tiefpunkt durchschritten. In den meisten Regionen ist seit der 47. Woche wieder ein leichter Anstieg zu erkennen. Jedoch wird im Vergleich zum Vorjahr rund 2 Prozent weniger Milch erfasst.
Die Quotenausnutzung für den Zeitraum April bis Oktober 2007 beläuft sich nach Hochrechnungen der ZMP für Deutschland auf 98,9 Prozent. Damit ist die Ausschöpfung der Milchquote um 0,6 Prozentpunkte höher als im Vorjahr um die gleiche Zeit.
Der Absatz von Produkten aus dem weißen Sortiment verläuft kontinuierlich. Etwas belebt hat sich die Nachfrage nach abgepackter Butter. Die Preise sind unverändert. Demgegenüber haben die Preise für Blockbutter weiter nachgegeben. Die Exportnachfrage aus EU-Drittländern ist weiterhin sehr schwach. Am 28.11.2007 stellte die Butternotierung in Hannover mit 3,50 bis 3,70 Euro je Kilogramm eine im Vorwochenvergleich um 20 Cent je Kilogramm reduzierte Preisspanne für Blockware fest.
Der deutsche Käsemarkt präsentiert sich in Angebot und Nachfrage ausgeglichen. Die Preise sind auf dem Niveau der Vorwoche stabil.
Der Absatz von Magermilchpulver beschränkt sich weitgehen auf das Erfüllen bestehender Kontrakte. Neue Abschlüsse werden kaum getätigt. Ware in Futtermittelqualität wird zu etwas schwächeren Preisen gehandelt. Die ZMP ermittelte am 28. November 2007 für Magermilchpulver in Futtermittelqualität eine Preisspanne von 2.550 bis 2.650 Euro je Tonne.
ZMP GmbH, Bonn, 28.11.2007