Jeder Tierhalter muss seinen Tierbestand regelmäßig überprüfen und darüber Aufzeichnungen führen. Aktuell sorgt eine Detailregelung, die unter Renate Künast als Landwirtschaftsministerin in die deutsche Tierschutznutztierhaltungs-verordnung eingebracht wurde, für große Unruhe unter den Tierhaltern. Die Kritik richtet sich gegen die Vorgabe, dass eine Aufzeichnung auch dann vorzunehmen ist, wenn es keine Beanstandungen gibt. Bauernverbandspräsident Otto-Dietrich Steensen hat sich daher schriftlich an Minister Dr. Christian von Boetticher gewandt mit der Bitte, sich auf Bundesebene für eine praxistaugliche Regelung einzusetzen. Steensen kritisiert, die Vorschrift sei „an bürokratischem Unsinn kaum mehr zu überbieten. Derzeit „müssen alle Tierhalter also tagtäglich aufschreiben, dass sie ihren Bestand überprüft haben und dass es keine besonderen Vorkommnisse gab“. Das erfordere einen hohen bürokratischen Aufwand und stoße auf keinerlei Akzeptanz bei den Betrieben, warnte der Präsident. Steensen fordert Minister von Boetticher in seinem Schreiben auf, sich in Berlin für eine Abänderung der Verordnung in diesem Punkt einzusetzen.









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