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News

28.08.2008

Die aktuelle Lage auf den Märkten für Schlachtrinder und -schweine

Schlachtpreise Bis

Das Jungbullenangebot ist knapp bedarfsdeckend und die Auszahlungspreise steigen. Am Schlachtschweinemarkt tendieren die Preise stabil bis fest.

Schlachtrinder
In den meisten Vermarktungsregionen Deutschlands war das Jungbullenangebot zum Beginn der letzten Augustwoche nur knapp bedarfsdeckend. Damit setzte sich der Trend zu leicht rückläufigen Stückzahlen aus den zurückliegenden Wochen fort.
Der Bedarf der Schlachtunternehmen Jungbullen war stetig. Die Auszahlungspreise werden sich daher in der laufenden Berichtswoche überwiegend weiter befestigen können. Regional hielten Schlachtunternehmen jedoch auch an unveränderten Auszahlungspreisen fest, da die nicht immer zufriedenstellenden Fleischgeschäfte weitere Preisanhebungen nicht zuließen.

Schlachtschweine
Auf ganzer Linie ausgeglichen präsentiert sich der Markt für Schweine. Bei leicht unterdurchschnittlichem Angebot und sehr stetiger Nachfrage der Schlachtunternehmen tendieren die Preise stabil bis fest.  

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 27.08.2008

 

25.08.2008

Verbraucherfreundliche Preise für Milch und Butter

Verbraucherpreise Buttermilch D

Der Anstieg der Preise für Milch und Molkereiprodukte war eines der Top-Themen des Sommer 2007. Die Preise für 250 Gramm Deutsche Markenbutter stiegen um 50 Prozent auf durchschnittlich 1,20 Euro, die für einen Liter Vollmilch um 33 Prozent auf 77 Cent.

Inzwischen haben die Preise wieder deutlich nachgegeben. Im Juli kosteten das Päckchen Butter nur noch 87 Cent und der Liter Vollmilch 72 Cent. Von der Preisrallye im Herbst 2007 abgesehen, sind die Butterpreise seit den 80-er Jahren stetig gefallen. Selbst in den 60-er Jahren mussten die Verbraucher mehr für Butter ausgeben als heute. Trotz der Preissteigerungen liegen die Trinkmilchpreise heute gerade einmal acht bis zehn Cent über dem Niveau der frühen 90er Jahre.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 25.08.2008  

 

22.08.2008

Die aktuelle Lage auf den Märkten für Schlachtrinder und -schweine

Schlachtpreise Bis

Die Preise am Schlachtrindermarkt tendieren fester. Das Angebot an Schlachtkühen ist knapp. Am Schlachtschweinemarkt sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen.  

Schlachtrinder
Bei der Vermarktung von Jungbullen und Schlachtkühen setzt sich die feste bis leicht steigende Preistendenz der zurückliegenden Wochen fort. Rinderhalter, die zum Teil noch mit Erntearbeiten beschäftigt sind, fordern konsequent mehr Geld für Jungbullen und Schlachtkühe.
Im Falle der Jungbullen ist die Resonanz bei den Schlachtbetrieben zweigeteilt. Häufig werden Preisaufschläge gewährt, zum Teil wird jedoch mit Hinweis auf die unbefriedigenden Fleischgeschäfte an unveränderten Auszahlungspreisen festgehalten. Unter dem Strich dürften sich die Preise für Jungbullen aber im Verlauf der Woche befestigen. Dabei dürften sich die Preisaufschläge zwischen zwei und fünf Cent je Kilogramm Schlachtgewicht bewegen. Im Vergleich zur Nachfrage ist das Angebot an Schlachtkühen knapp, und die Preise können um zwei bis drei Cent je Kilogramm Schlachtgewicht anziehen.

Schlachtschweine
Am Schlachtschweinemarkt entspricht das Angebot an lebenden Schweinen der Nachfrage der Schlachtunternehmen. Die Erzeugerpreise für Schlachtschweine entwickeln sich derzeit auf ganzer Linie stabil.  

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 21.08.2008

 

21.08.2008

Rückgang der Milchanlieferung unterbrochen

Milchanl. Der saisonale Rückgang der Milchanlieferung wurde in der ersten vollen Augustwoche kurzfristig unterbrochen, nachdem in der Woche zuvor ein deutlicher Rückgang der Milchmengen zu beobachten war.

In der 32. Kalenderwoche wurden laut Schnellberichterstattung der ZMP 0,1 Prozent mehr Milch bei den deutschen Molkereien angeliefert als in der Woche zuvor. Im Vergleich zur Vorjahreswoche fiel die erfasste Milchmenge um 0,7 Prozent geringer aus. Zur Monatsmitte entwickelt sich die Milchanlieferung weiter rückläufig. Regional wird auch von einem verstärkten Rückgang der Anlieferungen berichtet.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 20.08.2008

 

21.08.2008

Marktinformationen zu Milch

Magermilchpulver

Magermilchpulver wird überwiegend zurückhaltend nachgefragt. Die Preise für Futtermittel sind unverändert, für Lebensmittelware uneinheitlich.

Bei Magermilchpulver in Lebensmittelqualität ist der Markt Mitte August zweigeteilt. Am Spotmarkt werden Abschlüsse meist nur in begrenztem Umfang und dann zu überwiegend schwächeren Preisen getätigt. Zudem ist die Lebensmittelindustrie mit Deckungskäufen am Markt. Für längerfristige Termine kommt es zu Abschlüssen auf fester Preisbasis. Die Preise für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität entwickeln sich daher weiterhin uneinheitlich.
Am Markt für Magermilchpulver in Futtermittelqualität setzt sich die Situation der vergangenen Wochen weiter fort. Die Nachfrage seitens der Futtermittelindustrie fällt verhalten aus und es gibt nur wenige Aktivitäten. Abschlüsse kommen überwiegend zu unveränderten Preisen zustande.

Käse

Der Käseabsatz im Inland ist überwiegend normal. Der Handel mit Drittländern läuft eher verhalten. Die Preise haben weiter nachgegeben.

Am Markt für Schnittkäse halten die ruhigen und schwächeren Tendenzen weiter an. Im Inland ziehen die Absätze zwar hier und da wieder an, doch fehlt dem Markt weiterhin der Schwung. Teilweise verläuft der Inlandsabsatz wieder im normalen Rahmen, teilweise wird aber auch von einem verhaltenen Neugeschäft berichtet.

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 20.08.2008

 

19.08.2008

Hafer bringt bessere Erträge und Qualitäten als im Vorjahr

Die Haferernte ist auf den niederen Lagen fast abgeschlossen, hat aber auf den Höhenlagen teilweise erst eingesetzt. Die Erträge und die Qualitäten sind deutlich besser als im Vorjahr. Die Hektolitergewichte entsprechen in der Regel den Anforderungen der Schälmühlen. In Württemberg, wo der Hafer noch eine vergleichsweise große Bedeutung hat, werden Hektolitergewichte zwischen 50 und 56 kg geerntet. Im Schnitt dürften Gewichte von 53 kg/hl erreicht werden. Die Partien sind somit Schälmühlen-geeignet. Im restlichen Süden Deutschlands ist die Ernte weitgehend beendet, die Qualitäten sind mit 48 bis 50 kg/Hektoliter nicht ganz so gut, aber deutlich besser als im vergangenen Jahr. Im Westen brachte der erste Hafer von den Mittelgebirgslagen mit 48 bis 52 kg/hl bessere Werte als im Vorjahr. In Westfalen eignen sich etwa zwei Drittel der Partien für die Schälmühlen. In Niedersachsen konnte der Hafer nur auf den Wasser führenden und beregneten Standorten mit guten Hektolitergewichten von 52 bis 54 kg überzeugen. Der Hafer wird dort als Futterhafer vermarktet. Über die Hafererträge wird zwar generell wenig gesprochen, doch sind sie bisher zufriedenstellend. Aus dem Württembergischen wird von Erträgen zwischen 50 und 70 dt/ha, im Westen zwischen 65 und 70 dt/ha und im westfälischen Raum von um die 70 dt/ha berichtet. Auf den leichten Standorten Niedersachsens erreichen sie dagegen nur 40 bis 50 dt/ha. 

Das Preisniveau für Schälmühlen-Hafer ist unterschiedlich, denn am Niederrhein werden bei guter Versorgung der Verarbeiter Kurse von 170 bis 180 €/t franko genannt, während in Westfalen derzeit 185 bis 190 €/t franko Mühle angelegt werden. Für guten und schweren Futterhafer liegen die Preise im niedersächsischen Raum mit 180 bis 185 €/t etwas niedriger als für Schälmühlenware. (St) Copyright ©: Deutscher Fachverlag GmbH 

 

08.08.2008

Milchmarkt Kompakt August 2008

Im Juli ging das Milchaufkommen in Deutschland dem saisonalen Rhythmus folgend zurück. Es bewegte sich aber wieder leicht über dem Vorjahresniveau. In anderen EU-Ländern sind die expansiven Tendenzen stärker ausgeprägt als in Deutschland, vor allem in Frankreich und den Niederlanden. Das höhere Roh-stoffaufkommen machte sich an den Märkten für Versandmilch und Konzentrate bemerkbar, auch am italienischen Markt, zumal dieser bei ausreichenden Niederschlägen von einer vergleichsweise guten Eigenversorgung geprägt war.
 

06.08.2008

Im Westen schwächere Weizenqualitäten

Im Rheinland ist die Weizenernte zu 80 Prozent abgeschlossen und die anfänglichen Probleme mit den Fallzahlen haben sich bestätigt. Nur etwa zwei Drittel der Partien bringen ausreichende Fallzahlen. Auf den Höhenlagen steht noch 40 bis 50 Prozent des Weizens auf dem Halm. Die Erträge sind gut bis sehr gut und liegen mit 93 bis 95 dt/ha rund 10 Prozent über denen des Vorjahres. Die Proteinwerte sind etwas schwächer als üblich, mit Werten um die 12 Prozent aber in Ordnung. In Westfalen ist die Weizenernte mit Ausnahme der Höhenlagen weit fortgeschritten. Die guten Erträge von über 100 dt/ha haben sich bestätigt, auch im Münsterland wurden um die 90 dt/ha im Schnitt geerntet. Auf Grund niedriger Proteinwerte und Fallzahlen lassen sich etwa ein Drittel der westfälischen Weizenpartien nur als Futterweizen vermarkten. Für die restliche Ernte werden kaum noch Brotweizenqualitäten erwartet. Im Südoldenburger Raum sind rund zwei Drittel des Weizens gedroschen. Die Erträge liegen mit 70 bis 80 dt/ha leicht über denen des Vorjahres. Dort wird in der Regel nur Futterweizen angebaut. Die Erzeugerpreisfindung für Backweizen ist noch nicht abgeschlossen, zum Teil wird auf Tagespreisbasis abgerechnet. Für Futterweizen haben sich in den westfälischen und nordwestdeutschen Veredelungsgebieten Preise an die Landwirtschaft zwischen 170 und 180 €/t herauskristallisiert, während in den westfälischen Überschussgebieten Auszahlungskurse von 160 €/t diskutiert werden. Im Rheinland wird über einen Abschlag von 10 €/t auf den Brotweizen-preis gesprochen. (St) 
Copyright ©: Deutscher Fachverlag GmbH
 

05.08.2008

Qualitäten leiden wenig unter dem Wetter

Die Erntearbeiten im Südwesten der Bundesrepublik wurden in den vergangenen Tagen immer wieder von Regenschauern unterbrochen. Heute rechnen die Erfasser wieder mit größeren Anlieferungen an Getreide. Bedeutende Auswirkungen auf die Qualitäten sind bisher noch nicht festgestellt worden. Bei Weizen könnte es sein, dass die Fallzahlen unter den Wetterbedingungen gelitten haben. Allerdings lagen die bisherigen Fallzahlen sehr hoch, häufig über 300 Sek., so dass schwächere Ergebnisse auf hohem Niveau auftreten werden. In Südhessen, Rheinland-Pfalz und dem nördlichen Baden-Württemberg sind im Durchschnitt etwa noch 10 bis 30 Prozent zu ernten. In den Höhenlagen stehen noch bis zu 50 Prozent Getreide auf dem Halm. Die Preise für Weizen halten sich im Moment auf dem bisherigen Niveau. Für Brotweizen wird am Oberrhein bis zu 180,00 €/t franko Verarbeitungsbetrieb bezahlt. Die Prämie für A-Qualitäten liegt bis zu 7,00 €/t darüber. (dg) 
Copyright ©: Deutscher Fachverlag GmbH 
 

31.07.2008

Milchpreis im Juni etwas fester

Milcherzeugerpreis

Das Saisontief der Milcherzeugerpreise scheint überwunden zu sein. Nach Schätzungen der ZMP stiegen die Erzeugerpreise im Juni 2008 um 0,3 Cent je Kilogramm leicht auf 33 Cent je Kilogramm. Damit wurde der Vorjahreswert um mehr als ein Zehntel überschritten. Im Norden war die Preistendenz eher nach oben gerichtet, während im Süden sowohl Preissteigerungen als auch Preisrückgänge zu beobachten waren.

 

Quelle und Copyright: ZMP GmbH, Bonn, http://www.zmp.de, 30.07.2008

 
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