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28.02.2007

Ostdeutsche Milchquoten werden zukünftig in Brandenburg gehandelt

Die fünf neuen Bundesländer wollen freiwerdende Milchquoten über eine gemeinsame Übertragungsstelle handeln, die ihren Sitz im Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Frankfurt (Oder) hat. Einen entsprechenden Staatsvertrag hat die Landesregierung vergangene Woche auf den Weg gebracht. Da die EU-Milchquotenregelung noch mindestens bis 31. März 2015 existiert, soll die Verfügbarkeit von Milchquoten in Deutschland verbessert werden. Dazu hat der Bundesrat am 10. Februar 2006 den Beschluss gefasst, die bisherigen 16 Übertragungsbereiche der alten Länder und die bisherigen fünf Übertragungsbereiche der neuen Länder inklusive Berlin zu jeweils einem Übertragungsbereich West beziehungsweise Ost zusammenzulegen.
Die neuen Länder sind übereingekommen, dass die zu errichtende Übertragungsstelle Ost ab 1. Juli in 14513 Teltow, OT Ruhlsdorf, Dorfstraße 1 arbeitet, wo seit sechs Jahren Quoten für Berlin und Brandenburg gehandelt werden. Mit der Zusammenlegung kann der Verwaltungsaufwand erheblich reduziert werden. Da die Übertragungsstelle Ost weit effektiver als die fünf separaten Verkaufsstellen arbeitet, können auch die Milcherzeuger mit sinkenden Gebühren entlastet werden (bisher 1,53 Euro je 1.000 Kilogramm;
ab Juli zirka 90 Cent). (mluv)
 
27.02.2007

RDV4M-Online-Testphase verlängert

Aufgrund der starken Nachfrage wird der Zeitraum, während dessen alle Mitgliedsbetriebe einen freien Zugang zu RDV4M-Online haben, bis zum 18.03.2007 verlängert.
 
16.02.2007

Geplante Abschaffung des Rinderpasses unsinnig

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, Norbert Schindler spricht sich gegen die von Bund und Ländern geplante Abschaffung des Rinderpasses aus. Bürokratieabbau müsse dort stattfinden, wo dies auch Sinn mache. Der Rinderpass hingegen habe sich in der Praxis bewährt. Der Fachausschuss Tierische Produktion des BWV hat sich bereits im Herbst des vergangenen Jahres für die Beibehaltung ausgesprochen. Auch die ADR hat sich mehrfach für die Erhaltung des Rinderpasses ausgesprochen. Mit einer Abschaffung des Rinderpasses werde mehr statt weniger Bürokratie geschaffen, so der BWV-Präsident. Ziel des Dokumentes sei ursprünglich gewesen, den Lebensweg des Tieres lückenlos verfolgen zu können. Dies sei auch gelungen. Inzwischen werde allen Marktteilnehmern der Umgang mit den Tieren mit Hilfe des Pass Passes deutlich erleichtert. Auch bei der Anlieferung der Tiere auf
dem Schlachthof sei der Rinderpass zum Datenabgleich eine wichtige Hilfe für Landwirte, Viehhändler und Schlachthöfe. Mit dem Pass könne beispielsweise die korrekte Ohrmarkennummer, die durch Schmutz und Haare häufig am Tier selbst nur schwer lesbar sei, die Altersangabe und das Geschlecht der angelieferten Tiere optimal und zeitnah erfasst werden. Ohne diesen Pass müssten andere Dokumente wie z. B. ein Ausdruck aus der HIT-Datenbank (des Herkunfts- und Informationssystems für Tiere) mitgeführt werden.
Darüber hinaus schreibe die EU den Tierpass beim Verkauf von Rindern in andere EU-Staaten vor. Im Falle einer Abschaffung müssten Ersatzdokumente hierfür beantragt und ausgestellt werden, was zu deutlich mehr statt weniger Bürokratie führen werde.
BWVPräsident Schindler appellierte daher an die Vernunft und den klaren Sachverstand aller Beteiligten den Bürokratieabbau in den Bereichen vorzunehmen, in denen dies auch sinnvoll sei. Es könne nicht hingenommen werden, dass beispielsweise mit Cross Compliance in den vergangenen drei Jahren ein bürokratisches Monster geschaffen worden sei und gleichzeitig etablierte Dokumente abgeschafft werden sollen, so Schindler.(ADR)
 
15.02.2007

Weitere RDV4M-Infoveranstaltungen des LKV

Der LKV informiert seine Mitgliedsbetriebe in weiteren Veranstaltungen über die zusätzlichen Möglichkeiten die Daten der Milchleistungsprüfung online über Internet auszuwerten. Speziell für alle Eigenbestandsbesamer wird die Online-Meldung von Besamungsdaten an die Besamungsstation vorgestellt.

Termine:

1. Do., 15.02.05 in 73249 Wernau, Bildungshaus St. Antonius, Beginn 14 Uhr

2. Die., 20.02.07 in 71696 Möglingen, "TSV-Heim", Beginn 20 Uhr

3. Do., 22.02.07 in 74613 Öhringen, Amt f. Landwirtschaft, Beginn 20 Uhr


Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
 
15.02.2007

Mitgliederversammlung Erzeugerring Ehingen

Der Erzeugerring für Qualitätsschweine Ehingen-Münsingen -Reutlingen e.V. und der Schlachttier-Versicherungsverein laden die Mitglieder zur 44. Jahreshaupt-versammlung am Freitag, den 02. 03. 2007 um 13.00 Uhr im Gasthaus zur Krone, Dächingen ein. Im Anschluss an die Geschäftsberichte referiert Herr Herbert Nehf, Fa. RKW Süd, zum Thema: „Strategien zur Fütterung von Aufzucht-ferkeln und Mastschweinen“.
Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.
 
15.02.2007

Blauzungenkrankheit im Landkreis Kassel festgestellt

Kassel (aho) - Im Caldener Ortsteil Fürstenwald der Gemeinde Calden wurde gestern bei einem Rind der Ausbruch der Blauzungenkrankheit amtlich festgestellt. "Damit liegen fast alle Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel und auch die Stadt Kassel im 20-Kilometer-Bereich rund um den Ausbruchsort, für den strengere Schutzvorschriften gelten", informierte der Leiter des Kreisamtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Wolfhagen, Dr. Reinhard Butte. [Mehr...

 
12.02.2007

Neueste Zuchtwerte verfügbar

Den RDV4M-Online Nutzer stehen ab heute 12.02.2007 die neuesten Zuchtwerte ihrer Bestands- und Abstammungstiere zur Verfügung.
 
09.02.2007

Auch RLV-Vorstand fordert Beibehaltung des Rinderpasses

Die derzeit von Bund und Ländern geplante Abschaffung des Rinderpasses ist auch beim Vorstand des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV) auf heftige Kritik gestoßen. Auf den Rinderpass könne auch in Zukunft nicht verzichtet werden, betonten die Vorstandsmitglieder vergangene Woche bei einer Sitzung in Bonn. Ohne Rinderpass sei die Gefahr von Zahlendrehern bei der Meldung von Ohrmarkennummern zugekaufter Rinder an die HIT-Datenbank vorprogrammiert und damit auch Schwierigkeiten bei Cross Compliance, befürchtet der RLV-Vorstand. So seien die Ohrmarken der zum Beispiel an die Bullenmäster gelieferten Kälber oder Fresser durch Verschmutzungen oder überdeckende Haare häufig schwer ablesbar. Wie zuvor bereits der RLV-Fachausschuss Rinder fordert der Vorstand daher unbedingt die Beibehaltung des Rinderpasses. Verzichtbar sei allenfalls die Rückseite des Rinderpasses, auf der Übernehmer eines Tieres einzutragen seien. (ADR)
 
07.02.2007

Rund 3.500 Biogasanlagen in Deutschland

Zurzeit gibt es in Deutschland rund 3.500 Biogasanlagen mit ungefähr 1.100 Megawatt elektrischer Leistung. Diese hätten im Jahr 2005 rund 2,5 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert, teilt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion mit. (@agrar.de)
 
02.02.2007

Höhere Milchpreise in Frankreich

In Frankreich haben die Dachverbände der Milcherzeuger und Molkereien erstmals seit fünf Jahren wieder eine Anhebung des Milchauszahlungspreises vereinbart. Das betreffende Abkommen sieht für das erste Quartal 2007 eine Erhöhung der einheitlichen Preisempfehlung um durchschnittlich 3,71 Euro je 1000 l Milch vor für Molkereien, die 80% Endverbraucherprodukte und 20% Milchbasisprodukte herstellen. (dlz)
 
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