19.03.2007

Preise für Magermilchpulver noch weiter gestiegen

(ZMP) Die Preise für Magermilchpulver in Deutschland und der EU sind seit Ende 2006 stark gestiegen und inzwischen nicht mehr weit entfernt von ihrem historischen Höchststand aus dem Jahr 2000. Ursachen für den Preisauftrieb sind eine verringerte Erzeugung in Europa und eine starke Nachfrage vom Weltmarkt. Dort am Weltmarkt haben die Preise eine historische Höchstmarke von etwa 3.500 US-Dollar/Tonne erreicht, was die europäische Milchwirtschaft in die Lage versetzt, Magermilchpulver ohne Exporterstattungen zu exportieren.

 
06.03.2007

Tierschautermine

In den Monaten März und April finden in der Arena Hohenlohe in Ilshofen zwei bedeutende Zuchttierschauen statt:

1. Sa. 10. bis So. 11. März 2007 RBW-Schau
2. Fr. 20. bis Sa. 21. April 2007 Deutsche Fleckviehschau

An beiden Veranstaltungen wird der LKV Baden-Württemberg mit einem Infostand präsent sein.
 
06.03.2007

Bio-Boom: Molkereiprodukte profitieren besonders

Molkereiprodukte profitieren vom derzeitigen Boom nach Bio-Lebensmitteln am stärksten: Wie Landwirtschaftsminister Josef Miller bei einem Besuch der Bio-Molkerei Scheitz in Andechs sagte, machen sie einen Anteil von 15 Prozent aller in Deutschland verkauften Bio-Lebensmittel aus. Nach Millers Angaben stehen Milch und Milcherzeugnisse damit noch vor Bio-Obst und -Gemüse auf dem ersten Platz. Bundesweit wird mit Bio-Lebensmitteln insgesamt ein Umsatz von jährlich rund 3,5 Milliarden Euro erzielt. Bayern ist Deutschlands größter Produzent von Bio-Milch: Mit knapp 200 Millionen Kilo liefern die bayerischen Bio-Bauern rund 45 Prozent der gesamten deutschen Produktionsmenge und stehen damit unangefochten auf Platz eins. (stmlf)
 
28.02.2007

Ostdeutsche Milchquoten werden zukünftig in Brandenburg gehandelt

Die fünf neuen Bundesländer wollen freiwerdende Milchquoten über eine gemeinsame Übertragungsstelle handeln, die ihren Sitz im Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung in Frankfurt (Oder) hat. Einen entsprechenden Staatsvertrag hat die Landesregierung vergangene Woche auf den Weg gebracht. Da die EU-Milchquotenregelung noch mindestens bis 31. März 2015 existiert, soll die Verfügbarkeit von Milchquoten in Deutschland verbessert werden. Dazu hat der Bundesrat am 10. Februar 2006 den Beschluss gefasst, die bisherigen 16 Übertragungsbereiche der alten Länder und die bisherigen fünf Übertragungsbereiche der neuen Länder inklusive Berlin zu jeweils einem Übertragungsbereich West beziehungsweise Ost zusammenzulegen.
Die neuen Länder sind übereingekommen, dass die zu errichtende Übertragungsstelle Ost ab 1. Juli in 14513 Teltow, OT Ruhlsdorf, Dorfstraße 1 arbeitet, wo seit sechs Jahren Quoten für Berlin und Brandenburg gehandelt werden. Mit der Zusammenlegung kann der Verwaltungsaufwand erheblich reduziert werden. Da die Übertragungsstelle Ost weit effektiver als die fünf separaten Verkaufsstellen arbeitet, können auch die Milcherzeuger mit sinkenden Gebühren entlastet werden (bisher 1,53 Euro je 1.000 Kilogramm;
ab Juli zirka 90 Cent). (mluv)
 
27.02.2007

RDV4M-Online-Testphase verlängert

Aufgrund der starken Nachfrage wird der Zeitraum, während dessen alle Mitgliedsbetriebe einen freien Zugang zu RDV4M-Online haben, bis zum 18.03.2007 verlängert.
 
16.02.2007

Geplante Abschaffung des Rinderpasses unsinnig

Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, Norbert Schindler spricht sich gegen die von Bund und Ländern geplante Abschaffung des Rinderpasses aus. Bürokratieabbau müsse dort stattfinden, wo dies auch Sinn mache. Der Rinderpass hingegen habe sich in der Praxis bewährt. Der Fachausschuss Tierische Produktion des BWV hat sich bereits im Herbst des vergangenen Jahres für die Beibehaltung ausgesprochen. Auch die ADR hat sich mehrfach für die Erhaltung des Rinderpasses ausgesprochen. Mit einer Abschaffung des Rinderpasses werde mehr statt weniger Bürokratie geschaffen, so der BWV-Präsident. Ziel des Dokumentes sei ursprünglich gewesen, den Lebensweg des Tieres lückenlos verfolgen zu können. Dies sei auch gelungen. Inzwischen werde allen Marktteilnehmern der Umgang mit den Tieren mit Hilfe des Pass Passes deutlich erleichtert. Auch bei der Anlieferung der Tiere auf
dem Schlachthof sei der Rinderpass zum Datenabgleich eine wichtige Hilfe für Landwirte, Viehhändler und Schlachthöfe. Mit dem Pass könne beispielsweise die korrekte Ohrmarkennummer, die durch Schmutz und Haare häufig am Tier selbst nur schwer lesbar sei, die Altersangabe und das Geschlecht der angelieferten Tiere optimal und zeitnah erfasst werden. Ohne diesen Pass müssten andere Dokumente wie z. B. ein Ausdruck aus der HIT-Datenbank (des Herkunfts- und Informationssystems für Tiere) mitgeführt werden.
Darüber hinaus schreibe die EU den Tierpass beim Verkauf von Rindern in andere EU-Staaten vor. Im Falle einer Abschaffung müssten Ersatzdokumente hierfür beantragt und ausgestellt werden, was zu deutlich mehr statt weniger Bürokratie führen werde.
BWVPräsident Schindler appellierte daher an die Vernunft und den klaren Sachverstand aller Beteiligten den Bürokratieabbau in den Bereichen vorzunehmen, in denen dies auch sinnvoll sei. Es könne nicht hingenommen werden, dass beispielsweise mit Cross Compliance in den vergangenen drei Jahren ein bürokratisches Monster geschaffen worden sei und gleichzeitig etablierte Dokumente abgeschafft werden sollen, so Schindler.(ADR)
 
15.02.2007

Weitere RDV4M-Infoveranstaltungen des LKV

Der LKV informiert seine Mitgliedsbetriebe in weiteren Veranstaltungen über die zusätzlichen Möglichkeiten die Daten der Milchleistungsprüfung online über Internet auszuwerten. Speziell für alle Eigenbestandsbesamer wird die Online-Meldung von Besamungsdaten an die Besamungsstation vorgestellt.

Termine:

1. Do., 15.02.05 in 73249 Wernau, Bildungshaus St. Antonius, Beginn 14 Uhr

2. Die., 20.02.07 in 71696 Möglingen, "TSV-Heim", Beginn 20 Uhr

3. Do., 22.02.07 in 74613 Öhringen, Amt f. Landwirtschaft, Beginn 20 Uhr


Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.
 
15.02.2007

Mitgliederversammlung Erzeugerring Ehingen

Der Erzeugerring für Qualitätsschweine Ehingen-Münsingen -Reutlingen e.V. und der Schlachttier-Versicherungsverein laden die Mitglieder zur 44. Jahreshaupt-versammlung am Freitag, den 02. 03. 2007 um 13.00 Uhr im Gasthaus zur Krone, Dächingen ein. Im Anschluss an die Geschäftsberichte referiert Herr Herbert Nehf, Fa. RKW Süd, zum Thema: „Strategien zur Fütterung von Aufzucht-ferkeln und Mastschweinen“.
Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.
 
15.02.2007

Blauzungenkrankheit im Landkreis Kassel festgestellt

Kassel (aho) - Im Caldener Ortsteil Fürstenwald der Gemeinde Calden wurde gestern bei einem Rind der Ausbruch der Blauzungenkrankheit amtlich festgestellt. "Damit liegen fast alle Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel und auch die Stadt Kassel im 20-Kilometer-Bereich rund um den Ausbruchsort, für den strengere Schutzvorschriften gelten", informierte der Leiter des Kreisamtes für Veterinärwesen und Verbraucherschutz in Wolfhagen, Dr. Reinhard Butte. [Mehr...

 
12.02.2007

Neueste Zuchtwerte verfügbar

Den RDV4M-Online Nutzer stehen ab heute 12.02.2007 die neuesten Zuchtwerte ihrer Bestands- und Abstammungstiere zur Verfügung.
 
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